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Nächste Andacht: Wir können Gott nicht immer verstehen, aber immer versteht ER uns. Vorige Andacht: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Mittwoch, 16.05.2001 Bibelstelle: 2.Korinther 4,7-12; Psalm 66,10-12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Mit allen Anliegen zu Gott kommen 2.Korintherbrief 4,7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. 4,8 Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. 4,9 Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. 4,10 Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. 4,11 Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch. 4,12 So ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch. Psalter 66,10 Denn, Gott, du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird; 66,11 du hast uns in den Turm werfen lassen, du hast auf unsern Rücken eine Last gelegt, 66,12 du hast Menschen über unser Haupt kommen lassen, wir sind in Feuer und Wasser geraten. Aber du hast uns herausgeführt und uns erquickt. Der Apostel Paulus hätte allen Grund gehabt, zu sagen: Es ist sehr schwer und fast zu viel, was mir an Leiden auferlegt ist. Aber in den verschiedenen Abschnitten seiner Briefe, in denen er von Leiden spricht, finden wir, dass er die Leiden nicht höher bewertete, als sie es wert waren. "Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll" (Röm.8,17.18). - Den Christen in Korinth war Paulus manchmal zu schwach. Dadurch sah Paulus sich gezwungen, von sich zu reden und von seiner Beziehung zu Jesus. Ihm lag alles daran, dass seiner Botschaft geglaubt wurde, so berichtete er den Korinthern von seinem Leiden und einem damit zusammenhängenden Erleben mit seinem Herrn. Ein besonderes, aber ungenanntes Leiden wurde dem Apostel so schwer, dass er Gott bat, es wegzunehmen. Im Ringen darum bekam er eine neue Schau und die Kraft, auch mit der verbliebenen Last seinen Weg weiterzugehen. (Lies 2.Kor.12,1-8.) Der englische Erweckungsprediger C.H. Spurgeon sagte: ?Gott, unser Vater, ist ein guter Vater. Er hat Mitleid mit uns wie ein Vater mit seinem Kind und neigt sich zu uns hernieder. Er zählt die Sterne am Himmel und ruft einen jeden bei seinem Namen, dennoch heilt er, die zerschlagenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Derselbe Gott, der die Sonne flammend erhält, hat gesagt: 'Den glimmenden Docht will ich nicht auslöschen.' Kommt mit euren großen und kleinen Anliegen zu ihm, er wird euer Vertrauen nicht enttäuschen, denn er hat gesagt, wer auf ihn vertraut, soll nimmermehr zuschanden werden." (Lies Eph.3,12; Hebr.4,16; 10,35.36.)
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