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Nächste Andacht: Der mich kennt, ist in der Höhe Vorige Andacht: Gott geht Zweiflern nach Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Mittwoch, 23.05.2001 Bibelstelle: Matthäus 21,21; Lukas 17,5.6 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der beste Weg zum Glaubenswachstum Matthäus-Evangelium 21,21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird's geschehen. Lukas-Evangelium 17,5 Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! 17,6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen. Es gibt Führungen und Lebensumstände, die unendlich schwer zu tragen sind, aber es kann doch nicht sein, dass Jesus die Seinen überfordert. Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihrs ertragen könnt." Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch (1.Kor.10,13; Ps.68,20). Es wird immer wieder Situationen geben, in denen wir uns überfordert fühlen. Wir wollen sie als Herausforderungen unseres Herrn annehmen. "Wenn ich auch gar nichts fühle von deiner Macht, du bringst mich doch zum Ziele, auch durch die Nacht!" Jeder Vertrauensschritt vertieft unsere Gemeinschaft mit dem Herrn. Wir werden Jesus besser kennen lernen, weil er der beste Seelsorger und der beste Pädagoge ist. Eine pädagogische Weisheit heißt: Wer fördern will, muss fordern. Wollen wir im Glauben wachsen, dann müssen wir die Herausforderungen zu vorbehaltlosem Vertrauen annehmen, es wagen, auf Jesu Wort hin scheinbar Unmögliches zu tun, wie es der Kranke am Teich Bethesda tat: "Steh auf, nimm dein Bett und geh... Und der Kranke nahm sein Bett und ging hin." Wenn Jesus uns als seine Zeugen gebrauchen will, müssen wir unter Umständen auch zu Begrenzungen und Schwachheiten ja sagen, damit seine Kraft in unserem Leben offenbar wird, wie es bei Paulus geschah (2.Kor.12,7-11). "Sündige hinfort nicht mehr!" Stellen wir uns dieser Forderung Jesu? Josef antwortete, als er zur Sünde des Ehebruchs versucht wurde: "Wie sollte ich ein so großes Übel tun und gegen Gott sündigen?" (1.Mose 39,7-12). Sind wir bereit, uns den Herausforderungen des Herrn zu stellen? Wenn wir in unserem Glaubensleben wachsen und nicht verkümmern wollen, müssen wir uns aus Verzagtheit und Glaubenslosigkeit lösen und in die Gegenwart Jesu treten. (Lies Ps.73,26; 84,1-13.) Im Refrain eines Liedes heißt es: Wag es mit Jesus, was deine Not auch sei, wag es mit Jesus, er macht dich frei. Vorwärts mit Jesus, wie schwer der Kampf auch sei, vorwärts mit Jesus, er steht dir bei!
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