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Nächste Andacht: Wer viel arbeitet sollte auch viel beten Vorige Andacht: Durch meine Blindheit habe ich erst gelernt, richtig zu sehen! Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Freitag, 08.06.2001 Bibelstelle: Psalm 37,28; 86,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott schützt und bewahrt Sein Eigentum Psalter 37,28 Denn der HERR hat das Recht lieb und verläßt seine Heiligen nicht. Ewiglich werden sie bewahrt, aber das Geschlecht der Gottlosen wird ausgerottet. 86,2 Bewahre meine Seele, denn ich bin dein. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verläßt auf dich. Vor allem sieht David seine Seele in Gefahr, darum bittet er um Bewahrung und um Rettung. "Bewahre meine Seele... Rette deinen Knecht!" Bedroht ist das innere und das äußere Leben, darum diese ungewöhnliche Begründung: "denn ich bin fromm - du bist mein Gott!" Andere übersetzen statt "fromm" - "ich bin heilig, ich bin dir zugetan, ich bin dein". David beruft sich nicht auf irgendeinen Verdienst, nicht auf sein frommes Leben und seine Gottesfurcht, er sagt einfach: Ich gehöre zu dir und du bist mein Gott! Ich bin dein und du bist mein! Deshalb weiß ich, dass ich dich um Bewahrung und Rettung bitten darf. Gott ist zuständig für den Schutz seiner Knechte, die sich auf ihn verlassen. "Auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen, denn du hast nicht verlassen, die dich suchen" (Ps.9,10.11; lies Ps.25,20; 59,2.17.18; 97,10). "Bei der Bewahrung ist nicht nur an die äußere Bewahrung vor Not und Anfeindung , sondern in erster Linie an die innere Bewahrung in der Gemeinschaft mit Gott gedacht, die wie nichts sonst die Seele erfreut" (H. Lamparter). Gerade unsere innere Gemeinschaft mit dem Herrn ist sehr schutzbedürftig. Sie ist so kostbar, dass der Feind alles daransetzt, uns zu berauben. Wir brauchen zwar nicht ängstlich zu sein, aber wir sollten auch nicht leichtfertig in den Tag mit seinen gefährdenden Momenten hineingehen. Wir müssen realistisch damit rechnen, dass der Feind immer da ist. Aber wir haben einen Bewahrer, wir sind nicht dem Angreifer preisgegeben. "Der Herr verlässt seine Heiligen nicht." Er schützt und bewahrt sein Eigentum. Nur die Bitte unsererseits ist wichtig: "Bewahre mich, mein Gott, denn ich traue auf dich!" (Lies 2.Thess.3,2; 2.Tim.1,12; Jud.24.25.)
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