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16.06. Ganz und gern dem HERRN dienen

15.06. Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen

14.06. Mit einem halben Herzen kann man Gott weder suchen noch lieben

13.06. Gott selbst ist die Antwort auf unsere Bedürfnisse

12.06. Nur mit Jesus gemeinsam kann der Teufel überwunden werden

11.06. Wahre Christen knien vor Gott, nicht vor Ikonen oder Skulpturen

10.06. Warum kann ein Christ seines Glaubens sicher sein?
 
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Datum: Mittwoch, 13.06.2001
Bibelstelle: Psalm 86,8-10; 5.Mose 33,26.27
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott selbst ist die Antwort auf unsere Bedürfnisse



Psalter


86,8 Herr, es ist dir keiner gleich unter den Göttern, und niemand kann tun, was du tust.


86,9 Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren,


86,10 daß du so groß bist und Wunder tust und du allein Gott bist.




5.Mose


33,26 Es ist kein Gott wie der Gott Jeschuruns, der am Himmel daherfährt dir zur Hilfe und in seiner Hoheit auf den Wolken.


33,27 Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen. Er hat vor dir her deinen Feind vertrieben und geboten: Vertilge!




Mitten im Bitten bricht David ab und spricht zu seinem Gott: "Keiner ist wie du, Herr, unter den Göttern, und nichts gleicht deinen Werken... denn groß bist du und tust Wunder, du bist Gott, du allein!" Während David seine Not vor Gott ausbreitet, wird er plötzlich von der Größe seines Gottes überwältigt, dem er ohne Vorbehalt alles sagen kann. Scheinbar unvermerkt geht sein Bitten in Anbetung über. Der einzigartige, unvergleichliche und wirkliche Herr steht vor seinem inneren Auge, und so wird er hinausgehoben über die gegenwärtigen Probleme und gewinnt eine herrliche Zukunftsperspektive: "Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten, Herr, und deinen Namen ehren." (Lies 2.Mose 15,11-18; Jer.10,6.7.) Während David noch mit seinen vielfältigen Bedrängnissen beschäftigt war und sie in Bitten verwandelte, offenbarte sich ihm Gottes Herrlichkeit und ließ ihn das Unvergleichliche seines Tuns sehen. "Groß bist du und tust Wunder, du bist Gott allein. Nichts gleicht deinen Werken." (Lies Ps.92,1-6.) Das dürfen auch wir erfahren. Wie immer unsere Bitten sind oder wie unsere Verfassung beim Beten ist, wenn wir ihn anrufen, werden wir ihm begegnen. Er selbst ist die Antwort auf unsere Bedürfnisse. Sein großes Tun ist unsere Hilfe. Ihm gehört die Zukunft. Wie befreiend ist es, von diesem Standort aus die Dinge des Lebens zu sehen. Wir sind nicht allein gelassen. Der Einzigartige, Unvergleichliche, Wundertuende, der Herr über allem ist, ist mein Gott, der mich hört! (Lies 1.Sam.2,1-3; Ps.77,14-21.)


Ihm kann ich ganz vertrauen, ich stütze mich auf ihn


und darf getrosten Herzens stets meine Straße ziehn.


Er, dem Millionen Engel als Diener untertan,


er weiß für mich zu sorgen, wie niemand sonst es kann.






 

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