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nächsten Text: Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen vorherigen Text: Gott selbst ist die Antwort auf unsere Bedürfnisse Archiv Datum: Donnerstag, 14.06.2001 Bibelstelle: Psalm 86,10.11; Hiob 9,10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Mit einem halben Herzen kann man Gott weder suchen noch lieben Psalter 86,10 ... daß du so groß bist und Wunder tust und du allein Gott bist. 86,11 Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte. Hiob 9,10 Er tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind. Durch sein Vertrauen erlebte David das Eingreifen Gottes auf wunderbare Weise. Das war für ihn Anlass, seinem Herrn zu sagen: "Du bist groß und tust Wunder, du bist Gott, du allein!" Die Götter der Heiden sind tote Götzen, unser Gott allein ist groß und offenbart sich - wenn auch nicht immer sofort - als der Allmächtige. Das erleben alle, die ihm vertrauen. Zu der Bitte "Lehre mich, Herr, deinen Weg" schreibt H.Lamparter: "Die Einzigartigkeit Gottes ruft nach einer ganzen, ungeteilten Hingabe. In diesem Sinn will die Bitte von Vers 11 verstanden sein. 'Lehre mich, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit', das heißt so, dass ich dich, den allein wahren, lebendigen Gott allezeit vor Augen und im Herzen habe. (Lies Ps.89,7-9.16; 27,11.) Tief erkennt David seine eigene Ohnmacht, den Weg Gottes zu erkennen und auf ihm zu bleiben, ernstlich ist es ihm darum zu tun, dass die Erkenntnis Gottes sein ganzes täglich gelebtes Leben durchdringt und bestimmt... Darum fasst er sein Bitten zusammen: 'Erhalte mein Herz bei dem Einen, dass ich deinen Namen fürchte.'" Ein ungeteiltes Herz erbat sich David von Gott. Sein Gebet wurde erhört, denn die Bibel nennt ihn wiederholt als Vorbild eines Menschen, der ungeteilt auf Gott ausgerichtet lebte. "Sein Herz war ungeteilt mit dem Herrn, seinem Gott!" (Lies Apg.13,22.36; 1.Kön.8,61; 2.Chron.15,15; Ps.37,31.) Mit einem halben Herzen kann man Gott weder suchen, noch lieben, noch ihm danken oder dienen. Wenn ich darunter leide, dass ich Gott zu wenig liebe, weil ich einerseits will, aber andererseits auch wieder nicht will - und nicht nur das Eine will, weil mein Herz nicht ganz, nicht ungeteilt ist, dann darf ich bitten: Herr, richte mein Herz auf dich, überwinde mich, und wenn ich dir widerstrebe, mache mich ganz im Wollen und im Tun! "Von ganzem Herzen will ich dich preisen!" (Lies 1.Chron.29,9.18.19; Ps.119,80.145; Spr.23,26.)
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