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nächsten Text: Ganz und gern dem HERRN dienen vorherigen Text: Mit einem halben Herzen kann man Gott weder suchen noch lieben Archiv Datum: Freitag, 15.06.2001 Bibelstelle: Psalm 86,11; Psalm 25,4.5.9.12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen Psalter 25,4 HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige! 25,5 Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich. 25,9 Er leitet die Elenden recht und lehrt die Elenden seinen Weg. 25,12 Wer ist der Mann, der den HERRN fürchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll. 86,11 Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte. Ein Besucher unseres Mutterhauses sagte zu der Bitte Davids in Vers 11: "Der ganze Mensch ist in diesem Gebet wiederzufinden. Zuerst sehen wir, wie offen seine Gedanken für Gott sind: 'Lehre mich deinen Weg... Ich will in deiner Wahrheit wandeln.' Sind auch unsere Gedanken offen für Gottes Wahrheit, ist es unser tiefster Wunsch, dass Gott uns seine Wege lehrt? Gott offenbarte Mose seine Wege, er will für uns dasselbe tun. Wir brauchen gerade in unserer Zeit Leute, die von Herzen sprechen: Herr, ich möchte in meinem ganzen Wesen mit meinen Gedanken offen für dich sein, ich bitte dich, lass mich deine Wege und deine Wahrheit erkennen! (Lies Ps.139,23.24; 119,30-33; 143,10.) - Aber Gedanken sind nicht genug. Gehorsam ist nötig, um seinen Willen nicht nur zu erfahren, sondern ihn auch zu tun. Der Psalmist gab Gott das Versprechen: Wenn du mir deine Wege zeigst, dann will ich dir gehorchen. Auf das Tun kommt es an. Der Herr Jesus sagte: 'Wenn jemand Gottes Willen tun will...' Wie sieht es bei uns aus: Wollen wir wirklich Gottes Willen tun? (Lies Ps.40,9; Matth.7,21; 12,50; Apg.21,13.14.) Der Psalmist wollte Gottes Willen erkennen, um ihn zu tun: 'Richte mein Herz auf das Eine, dass ich deinen Namen fürchte.' Ein ungeteiltes Herz ist nur auf den Herrn ausgerichtet, ein geteiltes Herz ist gefährlich. 'Niemand kann zwei Herren dienen: entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon' (Matth.6,24). Jakobus spricht von dem geteilten, zweifelnden Herzen, das unbeständig auf allen seinen Wegen ist. Willst du heute, dass Gott dich führt und segnet, dann gib ihm deine Gedanken und bitte: Lehre mich! Gib ihm deinen zum Gehorsam bereiten Willen und sage ihm: Ich will tun, was du von mir getan haben willst. Gib ihm dein ungeteiltes Herz, fürchte seinen Namen, preise ihn und bete ihn an für die Segnungen, die er bereit hat." (Lies Röm.12,1.2.)
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