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18.06. Jesus ist HERR über alles

17.06. Wie deine Tage, so deine Kraft

16.06. Ganz und gern dem HERRN dienen

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14.06. Mit einem halben Herzen kann man Gott weder suchen noch lieben
 
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Datum: Sonntag, 17.06.2001
Bibelstelle: Psalm 86,14-16; Psalm 3,1-9
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wie deine Tage, so deine Kraft



Psalter


3,1 Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohn Absalom floh


3,2 Ach HERR, wie sind meiner Feinde so viel und erheben sich so viele gegen mich!


3,3 Viele sagen von mir: Er hat keine Hilfe bei Gott. SELA.


3,4 Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor.


3,5 Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich von seinem heiligen Berge. SELA.


3,6 Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.


3,7 Ich fürchte mich nicht vor vielen Tausenden, die sich ringsum wider mich legen.


3,8 Auf, HERR, und hilf mir, mein Gott! Denn du schlägst alle meine Feinde auf die Backe und zerschmetterst der Gottlosen Zähne.


3,9 Bei dem HERRN findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk! SELA.


86,14 Gott, es erheben sich die Stolzen gegen mich, und eine Rotte von Gewalttätern trachtet mir nach dem Leben und haben dich nicht vor Augen.


86,15 Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue.


86,16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig; stärke deinen Knecht mit deiner Kraft und hilf dem Sohn deiner Magd!




David, der "zu seiner Zeit dem Willen Gottes diente", stand im Kampf: "O Gott, Übermütige sind gegen mich aufgestanden, die Rotte der Gewalttätigen trachtet mir nach meinem Leben, und sie haben dich nicht vor sich gestellt." Im Gegensatz zu seinen Widersachern gehörte es zu Davids Grundsätzen: "Ich habe den Herrn stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken" (Ps.16,8). Obwohl angegriffen, reagierte David nicht mit einem Gegenangriff, sondern klammerte sich an Gott: "Du aber, Gott...", und er gebraucht Worte, mit denen Gott sich Mose vorstellte: "Herr, Gott, du bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue" (2.Mose 34,6). So ist Gott! So hatte David ihn in Kampfsituationen vor Augen und wollte ihm ähnlich sein. Darum bittet er: "Wende dich zu mir, sei mir gnädig, stärke deinen Knecht mit deiner Kraft." (Lies Ps.18,32-40; Hebr.11,34.) Auch unser Leben in der Nachfolge des Herrn verläuft nicht kampflos. Wenn wir heute an unsere Aufgaben gehen, kann es sein, dass der Kampf schon auf uns wartet. Dann haben wir das Recht, wie David zu bitten: "Stärke mich mit deiner Kraft." Wen könnte man sonst um Hilfe bitten? Unser Gott ist da. Wir können damit rechnen, dass er uns Kraft und Weisheit gibt, wie wir sie brauchen. Er gibt die Kraft nicht auf Vorrat, sondern entsprechend den Forderungen unserer Tage. Was Asser verheißen wurde: "Wie deine Tage, so deine Kraft", gibt uns die Gewissheit, dass er auch uns Kraft für die täglichen Anforderungen zuströmen lässt. "Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir wurde geholfen. Der Herr ist seines Volkes Kraft." Micha bekennt: "Ich bin erfüllt mit der Kraft des Herrn." (Lies Sach.10,12; Eph.3,16; 2.Tim.2,1.)






 

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