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21.06. Die Bruderliebe I

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19.06. Was bleibt, wenn wir vor Jesus stehen?

18.06. Jesus ist HERR über alles

17.06. Wie deine Tage, so deine Kraft

16.06. Ganz und gern dem HERRN dienen

15.06. Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen
 
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Datum: Montag, 18.06.2001
Bibelstelle: Epheser 1,20.21
Autor: Hellmut Hentschel (Hellmut.Hentschel@msoe.org)
Organisation: Geschäftsführender Verein St. Michael (http://www.st-michael.net/)
Thema: Jesus ist HERR über alles



Epheserbrief


(1,20 Forts.) Durch sie hat er ihn von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel


1,21 über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen.




Gott gibt uns in Seinem Wort nur spärliche Hinweise darauf, wie der böse Teil der unsichtbaren Welt organisiert ist. Im Buch Daniel finden wir im 10. Kapitel etwas von Engelmächten, die ihren Einfluss geltend machen und mit Gottes guten Engeln eine Auseinandersetzung haben. Der Teufel möchte uns abhalten von einem Leben unter der guten Hand Gottes.




Den Menschen in der Welt bietet der Teufel die große Freiheit, volle Befriedigung aller Bedürfnisse, Macht und Besitz an. Natürlich hält er nie sein Wort: Die große Freiheit führt nicht selten in die größte Abhängigkeit, die volle Befriedigung führt nicht selten in den größten Frust, und Macht und Besitz - wir wissen alle, dass dies nur Erscheinungen sind, die allenfalls zeitweilig auftreten. Wir kennen das Sprichwort: "Wie gewonnen - so zerronnen". Besitz und Geld können wir selten festhalten. Jesus hat deshalb davon gesprochen, dass wir auf der Erde keinen Reichtum anhäufen sollen, sondern lieber Werte schaffen sollen, die Ewigkeitswert haben. Natürlich braucht auch die Gemeinde Gottes Geld, damit sie ihre Arbeit tun kann. Jedermann kann und sollte etwas dazu beitragen, dass die Gemeinden und die Missionswerke ihren wichtigen Missionsdienst weiter führen können. Werte schaffen, die Ewigkeitswert haben - das erreiche ich nicht durch Sparen, sondern durch sinnvolles Geben.




Wir wissen aus dem NT, dass der Teufel sogar versucht hat, Jesus zu versuchen. Er bot ihm alle möglichen Dinge an - die ganze Welt wollte er ihm schenken, wenn Jesus dafür den Teufel anbeten würde. Jesus lehnte das natürlich ab. Und damit ist er unser großes Vorbild. Wir würden niemals den Teufel anbeten, nur um Besitz, Macht oder Gesundheit von ihm zu bekommen. Lieber würden wir doch sterben, als einen Teufel dafür anzubeten, dass er uns verspricht, dass wir daraufhin gesund werden würden.




Oder heiligt vielleicht doch der Zweck die Mittel...? Ist nicht Gesundheit etwas Neutrales, und sollten wir nicht immer froh sein, wenn Menschen von bösen Krankheiten geheilt werden, auch wenn es durch das Handauflegen eines Okkultisten geschieht, der aus einem okkulten Buch vorliest? Überall in Deutschland fallen immer mehr Menschen auf die Angebote Satans herein. Nicht wenige studierte Menschen sind darunter. In unserem Dorf in der Mark Brandenburg gibt es sogar renommierte Ärzte und Ärztinnen, die ihre Patienten zuweilen damit überraschen, dass sie ihnen anbieten, dass über ihnen gependelt oder die Hand aufgelegt wird. Eine promovierte Ärztin bei uns scheint vollkommen in okkulte Dinge verstrickt zu sein: Sie hat kürzlich einem 15 Jahre alten Mädchen nach so einer Behandlung "verraten", dass sie mit 22 bei einem Autounfall ums Leben kommen wird. Meine Zahnärztin hat mir das erzählt, weil sie wissen wollte, was unsere Gemeinde dazu sagt. Das entsetzte Mädchen war kurz zuvor bei ihr gewesen, um ihren Rat einzuholen.




Wenn sogar studierte Menschen sich dem Bann der Dämonen und des Teufels hingeben, dann muss da doch etwas sein, was funktioniert! Wir sollten nicht darüber spotten oder diese Dinge ins Land der Phantasie oder der Märchen hineintun. Nein, diese Mechanismen, bei denen im Grunde der Teufel verherrlicht wird, funktionieren oftmals. Und unsere Kinder werden mit Fernsehsendungen in diese Welt langsam aber sicher „eingeweiht“. Filme wie


Taschenmonster (Pokémon), "Bezaubernde Jeannie" oder "Verliebt in eine Hexe" oder "Buffy" verharmlosen die Macht des Bösen total, denn meistens tun diese Hexen ja etwas Gutes.




Nun ist auch Harry Potter, der Zauberlehrling, in deutschen Kinderzimmern angekommen. Er wird bald auch die Klassenzimmer unserer Kinder erreichen. Christliche Eltern werden hier handeln müssen. Denn wenn ein Lehrer Harry Potter ins Programm aufnehmen würde, gäbe er ja die religiöse Neutralität auf, zu der sich alle Schulen in Deutschland und in der Schweiz verpflichtet haben. Harry-Potter-Bücher gehören nicht in die Hände unserer Kinder!




Neulich las ich in der Presse, dass ein leitender Mitarbeiter des Bundesgesundheitsministeriums gesagt hätte, dass man durch den einmaligen Verzehr von BSE-Rindfleisch nicht automatisch die Creutzfeld-Jacob-Krankheit bekommt. Die Chancen dafür lägen sogar bei über 1:1 Million. Es sei sogar wahrscheinlicher, vom Blitz getroffen und am gleichen Tag sechs Richtige im Lotto zu haben, als dass man durch den Verzehr von Rindfleisch diese schreckliche Krankeit bekommen könnte.




Rindfleisch essen ist also relativ harmlos. - Wenn das so ist, warum waren dann vor kurzem die Fleischregale in den Supermärkten dort leer, wo früher das Rindfleisch gestanden hatte? Als ich kurz nach dem BSE-Skandal ein Fertiggericht für die Mikrowelle kaufen wollte, gab es nur noch eine Sorte im Regal: Rindergulasch! Alles andere war ausverkauft.




Da reagiert der Bürger ganz richtig, weil es eben vielleicht doch nicht ganz so "harmlos" ist. Genauso läuft das aber auch mit Pokémon und Harry Potter und Buffy. Das zieht man sich eben mal so rein und denkt, dass es ganz harmlos sei. Aber unsere Kinder „lernen“ durch diese Sendung, dass man falschen Mächten vertrauen kann, wenn sie nett daher kommen. Und wenn man einmal Vertrauen gewonnen hat, dann ist es schwer, davon wieder los zu kommen.




Das wissen die Süchtigen unter uns auch: Wie schwer es ist, vom Alkohol weg zu kommen, wenn man in den Krallen des Teufels ist. Wie schwer ist es, von der Nikotinsucht weg zu kommen, wenn man einmal ein "Ja" zur Selbstzerstörung gefunden hat. Das kann gewesen sein, bevor man zum Glauben gekommen ist. Und jetzt will man ein Zeugnis für Jesus sein, der alle Menschen von allen Süchten befreit, und es fällt so schwer.




Was steht in unserem Text?


... eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat ...




Zur Rechten! Das ist erst einmal die höchste Ehrenstellung, die jemand hat, der als Mitregent mit Macht alles regiert. Jesus Christus hat diese Stellung, kein anderer.




Jesus ist eingesetzt




- ... über alle Reiche: Egal, wer als Kanzler unser Land regiert - Jesus Christus steht über ihm. Alles geschieht unter Seiner Aufsicht. Die Politiker und Richter müssen sich alle später einmal vor IHM verantworten, und manchmal müssen sie sich noch zu Lebzeiten vor Gerichten verantworten. Jesus hat die Situation im Griff. Unser Aufgabe: Für die Regierung zu beten, dass sie uns und unser Land vor Schaden bewahrt. Vor allen Dingen müssen wir beten, dass wir weiterhin in Freiheit Gottes Wort verkündigen können.


- ... über alle Gewalt. Die Obrigkeit, die Gewalt über uns hat, Polizei, Richter, sie können nur so entscheiden, wie Jesus es zuläßt. Gebet lohnt sich! Wir können Gott unsere Probleme nennen, ER möchte uns anhören und uns helfen


- ... über alle Macht. Auch der Teufel hat viel Macht. Wir können diese Macht beschneiden, indem wir den Teufel und seine Dämonen aus unserem Leben herauswerfen. Das geht nicht allein, aber mit Jesu Hilfe geht das prima. Und wenn der Teufel einmal draußen ist, dann holen wir ihn bitte nicht wieder über Bücher und schlechte Fernsehsendungen in unser Haus und in unsere Seele wieder hinein.


- ... über alles, was sonst einen Namen hat. Jesus ist einfach der HERR über alles! Über die Sünde, über den Tod, ja sogar über den Teufel. Ob wir das wollen oder nicht: Jesus ist der HERR über jeden Menschen. Die Ungläubigen möchten das nicht hören, sie wollen lieber frei sein. Doch sie merken nicht, dass Freiheit von Jesus immer die Unfreiheit beim Satan bedeutet.


- ... über alles, was sonst einen Namen hat. Alkoholsucht, Nikotinsucht, Spielsucht, Fernsehsucht, Sexsucht und alle anderen Süchte, die einen Namen haben. Dafür verbürgt sich der HERR: Das nimmt er jedem weg, der ihn bittet. Er sagt nicht, dass das sofort passieren muss. Er sagt aber, dass er darüber der HERR ist. Das beste Gebet an dieser Stelle ist: "Herr, ich bin am Ende. Ich habe alles versucht, aber ich komme nicht los von meiner Sucht. Bitte, bewirke du es in mir, ich kann es nicht aus eigener Kraft. Amen."




 

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