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nächsten Text: Unsere Hinwendung zu Gott im Gebet vorherigen Text: Jesus ist HERR über alles Archiv Datum: Dienstag, 19.06.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 4,7-11; Johannes 14,2.3 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was bleibt, wenn wir vor Jesus stehen? 1.Petrusbrief 4,7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. 4,8 Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn «die Liebe deckt auch der Sünden Menge» (Sprüche 10,12). 4,9 Seid gastfrei untereinander ohne Murren. 4,10 Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: 4,11 wenn jemand predigt, daß er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, daß er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Johannes-Evangelium 14,2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? 14,3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wieder kommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seit Petrus das schrieb, sind fast zweitausend Jahre vergangen, aber Jesus ist noch nicht wiedergekommen. Doch immer dort in der Geschichte der Gemeinde Jesu, wo Liebe zu Jesus, Erweckung, echtes geistliches Leben war, finden wir auch die Erwartung seiner Wiederkunft. Der Geist Gottes macht uns die Botschaft von der baldigen Wiederkunft unseres Herrn lebendig. Das letzte Buch der Bibel schließt mit der Bitte: Amen, komm, Herr Jesus! (Lies Apg.1,11; Offb.22,17.20.) Was bewegt uns beim Gedanken an die Wiederkunft unseres Herrn? Angst vor Beschämung oder erwartungsvolle Freude? Petrus schreibt von einer Freude, die unsere Vorstellungen übersteigt: Dann werdet ihr frohlocken, die ihr jetzt traurig seid in manchen Anfechtungen. Ihr habt Jesus nicht gesehen, und doch habt ihr ihn lieb. Ihr glaubt jetzt an ihn, ohne ihn zu sehen, und ihr werdet euch über ihn freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, der Seelen Seligkeit (1.Petr.1,8.9). Oder bewegt uns die Sorge um unsere Angehörigen und die Menschen, die noch nicht zu Jesus gehören? Jesus liegt daran, dass sie gerettet werden. Der Herr säumt nicht mit der Verheißung seiner Wiederkunft, wie manche es für ein Säumen halten, sondern er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, dass jemand verloren geht, sondern jeder Raum zur Buße habe. (Lies 2.Petr.3,3.4.8-10; 1.Tim.2,4; Hes.33,11; Röm.5,15.18.19.) Ob wir nun Jesu Ankunft erleben oder nicht, so werden wir doch spätestens vor ihm stehen, wenn wir sterben. Der Apostel Johannes schreibt, worauf es jetzt ankommt: Bleibt in ihm - in Verbindung mit ihm -, damit, wenn er erscheint, wir Freudigkeit haben und uns nicht schämen müssen vor ihm bei seiner Wiederkunft (1.Joh.2,28).
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