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nächsten Text: Die Bruderliebe I vorherigen Text: Was bleibt, wenn wir vor Jesus stehen? Archiv Datum: Mittwoch, 20.06.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 4,7; 1.Thessalonicher 5,1-6 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Unsere Hinwendung zu Gott im Gebet 1.Petrusbrief 4,7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. 1.Thessalonicherbrief 5,1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; 5,2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 5,3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. 5,4 Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. 5,5 Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. 5,6 So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein. Wie sollen wir uns verhalten angesichts der nahen Wiederkunft Jesu? Was wird bleibenden Wert haben, wenn wir vor ihm stehen werden? So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. Mit Besonnenheit meint Petrus Selbstbeherrschung. Wir dürfen uns nicht einfach treiben lassen, schon gar nicht, wenn wir beten wollen. So vieles will uns davon abhalten und ablenken. Wir brauchen Selbstbeherrschung, um dabei zu bleiben und unserem Drang, jetzt schnell noch dies und das zu erledigen, nicht nachzugeben. Ein Notizzettel hilft, dass wir trotzdem nicht vergessen, was uns jetzt gerade eingefallen ist. Seid nüchtern zum Gebet. Der Nüchterne ist fähig, zu erkennen und zu unterscheiden, worauf es Jesus ankommt. Er nimmt auch wahr, wo Gefahren lauern für uns - für unsere Familie oder für andere Menschen, die uns am Herzen liegen. Erkannte Gefahren können wir Jesus bringen und so eine Schutzmauer des Gebets um einen Menschen oder auch um unser Volk bauen. Dabei dürfen wir uns auf Gottes Verheißungen stützen. Was ihr auch in meinem Namen bitten werdet, will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde in dem Sohn (Joh.14,13; lies Klagel.2,18.19; Hes.22,30; Dan.9,3-5; 1.Mose 18,22-33; 2.Mose 32,31.32; 5.Mose 9,25-29; 1.Sam.12,23). Biblische Nüchternheit lässt sich nicht vom Bösen überlisten und verführen. Seid nüchtern und wacht. Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht, fest im Glauben (1.Petr.5,8). Nüchtern sein zum Gebet heißt, dass wir die Vorrangigkeit und den überragenden Stellenwert des Gebets erkennen und uns nicht von scheinbar Wichtigerem einnebeln lassen. Durch das Gebet hat Gott uns wunderbare Möglichkeiten gegeben. Nutzen wir sie!
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