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Datum: Donnerstag, 21.06.2001
Bibelstelle: 1.Petrus 4,8; 1.Korinther 13,4-7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Die Bruderliebe I



1.Petrusbrief


4,8 Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn «die Liebe deckt auch der Sünden Menge» (Sprüche 10,12).




1.Korintherbrief


13,4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,


13,5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,


13,6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;


13,7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.




"Vor allen Dingen" - also mehr als alles - soll unsere Liebe zueinander eifrig, beharrlich und echt sein, sodass sie nicht von jeder Enttäuschung wieder umgeweht werden kann. Anhaltende, nachhaltige Liebe „lässt sich nicht erbittern und rechnet das Böse nicht zu“. Jesus hat uns an das Reservoir seiner Liebe angeschlossen. „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist“ (Röm.5,5). Diese Liebe vermag Schritte auf den zuzugehen, der uns weh tat, sie kann ihm offen begegnen, ihm vergeben und sich wieder versöhnen. Wir leben in der Familie, unter den Arbeitskollegen und in der Gemeinde davon, dass wir immer wieder neu miteinander anfangen, einander vergeben. Lassen wir Aussöhnung nicht so lange anstehen! Warum? Jemand begründete es treffend: „Versäumst du den Funken zu löschen, wirst du der Flamme nicht Herr.“ „Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn.“ (Lies Matth.5,23-26; 7,12; Gal.5,13-15; Eph.4,26.27; vgl.1.Mose 4,3-8; 13,5-13.) Wir wollen nicht gegeneinander kämpfen, sondern miteinander gegen den kämpfen, der Menschenleben zerstört. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ (Röm.12,21). Wenn wir auf Böses mit Bösem reagieren, vermehren wir das Böse in der Welt und stärken seine Herrschaft. Deshalb will Jesus uns durch seinen Geist leiten, dass wir nicht nach dem Motto handeln: „Wie du mir, so ich dir!“, sondern: „Wie Jesus mir, so ich dir.“ (Lies Joh.13,34.35; 1.Joh.3,16; 4,11.12.) "Wenn es eine Zeit gab, in der wir als Christen zusammenrücken müssen, dann ist es die Gegenwart. Gießen wir deshalb kein Wasser auf die Mühlen der Feinde. Verschwenden wir keine Zeit damit, gegen andere Christen zu kämpfen. Nutzen wir die Zeit lieber dazu, mit aller Kraft an der Liebe festzuhalten" (Ch.R.Swindoll).




 

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