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nächsten Text: Seid gastfrei vorherigen Text: Die Bruderliebe I Archiv Datum: Freitag, 22.06.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 4,8; Matthäus 6,12.14.15 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Bruderliebe II 1.Petrusbrief 4,8 Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn «die Liebe deckt auch der Sünden Menge» (Sprüche 10,12). Matthäus-Evangelium 6,12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 6,14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 6,15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. Echte Liebe erkennen wir vor allem an der Bereitschaft zu vergeben. Denn die Liebe deckt eine Menge von Sünden. Sünde zudecken heißt, sie vergeben. David wusste darum und jubelte: Wohl dem, dessen Missetat vergeben, dessen Sünde bedeckt ist. Gott ist es, der unsere Sünde bedeckt mit dem Blut seines Sohnes, der für uns das Opferlamm wurde. Deshalb sagte Johannes der Täufer, auf Jesus schauend: Siehe, das Lamm Gottes! Weil Gott uns vergibt, erwartet er, dass wir auch unserem Nächsten vergeben. Wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen nicht vergebt, so wird euer Vater auch eure Vergehungen nicht vergeben (Ps.32,1; lies Mark.11,25.26; Spr.10,12; 17,9). Unsere Liebe muss nicht scheitern und an den Fehlern des andern erliegen. Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer wider den andern zu klagen hat. Wie Christus euch vergeben hat, also auch ihr (Kol.3,13). Petrus fragte einmal den Herrn: "Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal" (Matth.18,21-35). Immer sollen wir vergeben! Gott kann viele Männer und Frauen nicht gebrauchen, weil ihre Beziehungen zu anderen ungeordnet sind. (Lies Matth.7,1-5; Luk.6,36.37; Röm.14,3.4.10.13; 15,1.2; Jak.2,13.) Weil wir Jesu Liebe in so hohem Maß erfahren dürfen, dürfen wir sie auch anderen weitergeben. Die Gefahr ist, dass wir für seine Liebe wie eine Sackgasse sind, anstatt wie eine Durchgangsstraße zu sein. Im Blick auf die technische Entwicklung leben wir in einer Kommunikationsgesellschaft. Wir können weltweit telefonieren, faxen und mailen. Trotzdem werden Menschen immer einsamer. Erst die Liebe lässt die Kommunikation mit unserem Nächsten gelingen, weil sie Sünden zudecken kann.
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