Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

27.06. Wahrhaftig sein

26.06. Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind III

25.06. Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind II

24.06. Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind I

23.06. Seid gastfrei

22.06. Die Bruderliebe II

21.06. Die Bruderliebe I

20.06. Unsere Hinwendung zu Gott im Gebet
 
nächsten Text: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind I
vorherigen Text: Die Bruderliebe II
Archiv



Datum: Samstag, 23.06.2001
Bibelstelle: 1.Petrus 4,9; Hebräer 13,1.2
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Seid gastfrei



1.Petrusbrief


4,9 Seid gastfrei untereinander ohne Murren.




Hebräer-Brief


13,1 Bleibt fest in der brüderlichen Liebe.


13,2 Gastfrei zu sein, vergeßt nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.




Liebe zeigt sich auch in Gastfreundschaft: „Seid gastfrei gegeneinander ohne zu murren.“ Liebe zeigte sich bei den ersten Christen auch im offenen Haus, in der Gastfreundschaft (Apg.2,46). Das war damals die Voraussetzung für die Mission und für die Gemeinschaft der Gläubigen miteinander, denn die Zusammenkünfte fanden ja in Privathäusern statt. Als Paulus Anweisungen gab, wem Verantwortung für die Gemeinde übertragen werden sollte, erwähnte er auch, dass diese Männer gastfrei sein sollten (1.Tim.3,1-3; Tit.1,7-9). Was kann uns hindern, Gastfreundschaft zu üben? Sie ist manchmal mit besonderer Mühe und Opfern an Zeit verbunden. Deshalb liegt die Versuchung nahe, zu murren. Aber: „Gastfrei zu sein vergesst nicht, denn dadurch haben manche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ Hier klingt an, dass wir als Gastgeber nicht nur die Gebenden sind, sondern oft die Beschenkten und Bereicherten. Wenn wir das erleben, tut uns das vorausgegangene Stöhnen leid. Die Purpurhändlerin Lydia hatte ein offenes Haus in Philippi, Aquila und Priscilla in Korinth. Sie nahmen Paulus auf und wurden dadurch gesegnet. Sicher war das für sie auch mit Arbeit und Einschränkung verbunden, aber der Segen, den sie empfingen, war weitaus größer. (Lies Apg.16,14.15; 18,1-3.24-26; Röm.12,13; 16,23; 3.Joh.5-8.) Ein offenes Haus kann auch heute ein großer Segen sein, weil es so viele einsame junge und alte Menschen gibt, denen der Kontakt zu anderen fehlt. Auch Menschen anderer Nationalität, die unter uns wohnen, tut es wohl, wenn wir sie einladen. In der Gastfreundschaft wird die Liebe Jesu praktisch gelebt, so kann sich uns die Tür zum Zeugnis von ihm öffnen. Sogar im kommenden Gericht, von dem Matthäus schreibt, kommt die Gastfreundschaft, die den Nachfolgern Jesu erwiesen wurde, zur Sprache und findet ihren Lohn (Matth.25,31-46). Vielleicht gehen wir auf eine Zeit zu, wo die Gemeinde Jesu sich nur noch in den Häusern der Gläubigen treffen kann, wie in der Anfangszeit!






 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto