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nächsten Text: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind I vorherigen Text: Die Bruderliebe II Archiv Datum: Samstag, 23.06.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 4,9; Hebräer 13,1.2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Seid gastfrei 1.Petrusbrief 4,9 Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Hebräer-Brief 13,1 Bleibt fest in der brüderlichen Liebe. 13,2 Gastfrei zu sein, vergeßt nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Liebe zeigt sich auch in Gastfreundschaft: Seid gastfrei gegeneinander ohne zu murren. Liebe zeigte sich bei den ersten Christen auch im offenen Haus, in der Gastfreundschaft (Apg.2,46). Das war damals die Voraussetzung für die Mission und für die Gemeinschaft der Gläubigen miteinander, denn die Zusammenkünfte fanden ja in Privathäusern statt. Als Paulus Anweisungen gab, wem Verantwortung für die Gemeinde übertragen werden sollte, erwähnte er auch, dass diese Männer gastfrei sein sollten (1.Tim.3,1-3; Tit.1,7-9). Was kann uns hindern, Gastfreundschaft zu üben? Sie ist manchmal mit besonderer Mühe und Opfern an Zeit verbunden. Deshalb liegt die Versuchung nahe, zu murren. Aber: Gastfrei zu sein vergesst nicht, denn dadurch haben manche ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Hier klingt an, dass wir als Gastgeber nicht nur die Gebenden sind, sondern oft die Beschenkten und Bereicherten. Wenn wir das erleben, tut uns das vorausgegangene Stöhnen leid. Die Purpurhändlerin Lydia hatte ein offenes Haus in Philippi, Aquila und Priscilla in Korinth. Sie nahmen Paulus auf und wurden dadurch gesegnet. Sicher war das für sie auch mit Arbeit und Einschränkung verbunden, aber der Segen, den sie empfingen, war weitaus größer. (Lies Apg.16,14.15; 18,1-3.24-26; Röm.12,13; 16,23; 3.Joh.5-8.) Ein offenes Haus kann auch heute ein großer Segen sein, weil es so viele einsame junge und alte Menschen gibt, denen der Kontakt zu anderen fehlt. Auch Menschen anderer Nationalität, die unter uns wohnen, tut es wohl, wenn wir sie einladen. In der Gastfreundschaft wird die Liebe Jesu praktisch gelebt, so kann sich uns die Tür zum Zeugnis von ihm öffnen. Sogar im kommenden Gericht, von dem Matthäus schreibt, kommt die Gastfreundschaft, die den Nachfolgern Jesu erwiesen wurde, zur Sprache und findet ihren Lohn (Matth.25,31-46). Vielleicht gehen wir auf eine Zeit zu, wo die Gemeinde Jesu sich nur noch in den Häusern der Gläubigen treffen kann, wie in der Anfangszeit!
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