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nächsten Text: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind II vorherigen Text: Seid gastfrei Archiv Datum: Sonntag, 24.06.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 4,10.11; Markus 10,43-45 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind I 1.Petrusbrief 4,10 Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: 4,11 wenn jemand predigt, daß er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, daß er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Markus-Evangelium 10,43 Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; 10,44 und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein. 10,45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele. Dient einander, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mannigfachen Gnade Gottes. Jesus selbst hat uns das vorgelebt. Er war und ist der große Diener seiner Gemeinde. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen. Denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr tut, wie ich euch getan habe. Er diente uns bis aufs Äußerste und gab sogar sein Leben für uns hin (Joh.13,14.15; lies Luk.22,24-27; Phil.2,5-8; Eph.4,7-12). Als Auswirkung seiner dienenden Liebe haben wir Gaben empfangen, und zwar jede als Liebesbeweis Gottes. Die Gaben sind uns von ihm verliehen worden, das heißt, sie sind uns geliehen worden. Jede unserer Gaben soll im gegenseitigen Dienst eingesetzt werden. Nach welchen Gesichtspunkten teilt Gott die Gaben aus? Er tut es nicht nach Verdienst und Würdigkeit. Auch die mit den starken Ellenbogen haben hier keinen Vorteil. Wenn wir 1.Korinther 12 aufschlagen, das klassische Gabenkapitel, lesen wir: Dieses alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden persönlich zuteilt, wie er will (V.11; lies Matth.25,15; Joh.3,27). Ob Gott uns seine Gaben entsprechend den Herausforderungen unseres Platzes oder unserer Zeit gibt? Jesus ermutigt uns, den Vater um den Heiligen Geist zu bitten: "Wie viel mehr wird der Vater den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten" (Luk.11,13b). Wir können ihn darum bitten, dass er seiner Gemeinde in unseren Tagen die Gabe der Geisterunterscheidung und der klaren Wortverkündigung erhält oder neu schenkt. Auch um die Gabe der Seelsorge dürfen wir bitten, dass uns die mutmachenden, helfenden Worte geschenkt werden in unserer Gesellschaft, in der oft so ein eisiger Wind weht. (Lies Apg.9,36-39; Luk.4,38.39; 10,30-37; Röm.12,6-8.)
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