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nächsten Text: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind III vorherigen Text: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind I Archiv Datum: Montag, 25.06.2001 Bibelstelle: 1.Petrus 4,10.11; Matthäus 25,14-30 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind II 1.Petrusbrief 4,10 Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: 4,11 wenn jemand predigt, daß er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, daß er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Matthäus-Evangelium 25,14 Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; 25,15 dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort. 25,16 Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. 25,17 Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. 25,18 Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. 25,19 Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. 25,20 Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen. 25,21 Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! 25,22 Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit zwei weitere gewonnen. 25,23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! 25,24 Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, daß du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; 25,25 und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. 25,26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wußtest du, daß ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? 25,27 Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. 25,28 Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. 25,29 Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. 25,30 Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern. Am Anfang setzte Gott den Menschen als Haushalter ein über seine so schön geschaffene Erde, besonders über den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Der Hebräerbrief zeigt uns Jesus als den vollkommenen Haushalter über das Haus Gottes, über seine Gemeinde. Er übte seine Haushalterschaft total selbstlos aus und wollte nur den Willen des Vaters tun. (Lies Hebr.3,1-6; Joh.6,38.) Wir sind nicht Besitzer, sondern nur Verwalter der Gaben, die Gott uns gegeben hat. Er will, dass wir wuchern mit unseren Begabungen, mit Gesundheit, Besitz, Zeit und Geld. Alle Gaben haben gemeinsam, dass sie erst in der Ausübung lebendig werden. Dann haben andere Nutzen davon. - Jesus sprach in dem Gleichnis von den anvertrauten Pfunden von einem Mann, der sein Pfund vergrub. Ob er sich mit denen verglich, die mehrere Pfunde bekommen hatten, und deshalb resignierte? Schätzte er seine Fähigkeiten und Möglichkeiten zu gering ein oder hatte er Angst, auch noch das eine Pfund zu verlieren? Jesus geht gegen unsere Bedenken und Einwände an, indem er uns ermutigt: "Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles Übrige zufallen" (Matth.6,33). - "Wenn jemand dient, so tue er es aus dem Vermögen, das Gott darreicht." "Wer kleine Taten der Barmherzigkeit tut..." Nicht nur die großen Hilfeleistungen, sondern auch die kleinen Taten der Barmherzigkeit sind gefragt. Man kann zum Beispiel Stolperstellen aus dem Weg räumen, eine Peinlichkeit überbrücken, eine Erfrischung bereiten, einen Besuch machen, ein gutes Wort sagen. Nicht jeder kann an der vordersten Front stehen. Aber jeder kann mit seiner Gabe direkt oder indirekt zum Segen oder zur Rettung von Menschen mitwirken. Wir wollen uns von Gott zeigen lassen, was wir mit unserem Pfund machen sollen, damit es wirklich etwas bedeutet für den Bau seines Reiches. (Lies Luk.19,13; Röm.1,11-17; 15,26; 2.Kor.9,1-8.)
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