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Datum: Dienstag, 26.06.2001
Bibelstelle: 1.Petrus 4,10.11; 1.Korinther 4,2.7
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind III



1.Petrusbrief


4,10 Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:


4,11 wenn jemand predigt, daß er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, daß er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.




1.Korinther


4,2 Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als daß sie für treu befunden werden.


4,7 Denn wer gibt dir einen Vorrang? Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als hättest du es nicht empfangen?




“Fördert euch gegenseitig, jeder mit der Gabe, die Gott ihm geschenkt hat. Dann seid ihr gute Haushalter der reichen Gaben Gottes.“ Was zeichnet einen guten Haushalter aus? „Im Übrigen wird von Haushaltern nur erwartet, dass einer treu erfunden wird.“ Wenn wir jemandem treu sind, stehen wir zu ihm in einer besonderen Beziehung. Unsere Gaben können wir nur im Sinne Jesu und nach seinem Willen einsetzen, wenn unsere Beziehung zu ihm stimmt und er Mittelpunkt unseres Lebens ist. Ein treuer Verwalter wirtschaftet nicht in die eigene Tasche, sondern versucht, das Gut seines Herrn zu vermehren. Die Dienstgaben, die wir von Jesus empfangen haben, sind leider nicht vor Missbrauch geschützt. Sie bergen die Versuchung in sich, dass wir uns selbst in ihrem Strahlenkranz profilieren. „Jeder Blick auf mich und mein Charisma ist tödlich. Das Wachstum in der Heiligung kann nur darin bestehen, dass ich kleiner werde und dass dann in meiner tieferen Schwäche mehr Raum entsteht für Gottes Geisteswirken in mir. Kein Charisma darf den Blick auf mich lenken“ (W.Tlach). (Lies Luk.17,10; Joh.3,27.30; Röm.12,16; Phil.2,2-5.) Nicht die Begabungen und Talente, die wir haben, machen unseren Wert vor Gott aus, sondern unsere Liebe und unser vertrauensvoller Gehorsam ihm gegenüber. „Der Herr sieht das Herz an.“ (Lies 1.Sam.16,7; Apg.10,34.35; Hebr.10,22.) Mit der empfangenen Gabe sollen wir einander dienen. „Dass die Glieder gleichmäßig füreinander sorgen“, ist Jesu Ziel für seine Gemeinde. „Was jemand vor andern hat, hat er auch für die andern.“ Petrus erwähnt noch: "Wenn jemand predigt - das Evangelium verkündigt - -soll er es als Gottes Wort weitergeben", das heißt, er soll nicht seine eigene Meinung verkündigen, sondern Gottes Botschaft in der Vollmacht, die der Heilige Geist verleiht. Das Wort Gottes enthält die Kraft, Menschen zur Wiedergeburt zu führen und sie zu verändern. (Lies 1.Petr.1,23-25; 1.Kor.12,25.)






 

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