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29.06. Mit Gottes Wort leben

28.06. Alles soll zur Ehre Gottes dienen

27.06. Wahrhaftig sein

26.06. Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind III

25.06. Der Dienst mit den Gaben, die uns anvertraut sind II
 
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Datum: Donnerstag, 28.06.2001
Bibelstelle: Johannes 15,16; Philipper 1,10.11
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Alles soll zur Ehre Gottes dienen



Johannes-Evangelium


15,16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.




Philipperbrief


1,10 so daß ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi,


1,11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes.




“Auf dass in allem Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus.” Wie können wir Gott verherrlichen? Indem wir ja sagen zu der Lebenssituation, in der wir uns befinden. Vielleicht sehnen wir uns danach wegzugehen und hegen Fluchtgedanken? Aber Jesus hat uns an unseren Platz gestellt, damit wir ihn gerade da verherrlichen. Die Mutter, die durch ihre Kinder angebunden ist und sich mehr Freiheit wünscht, kann bitten: Segne mich an meinem Platz, dass ich durch meine Erziehungs- und Hausarbeit dich verherrlichen kann. - Der altgewordene Mensch, dessen Lebensradius enger wurde, kann danken für die Möglichkeiten zum Wirken, die er noch hat. Vor allem kann er Gott preisen für den Ausblick auf die ewige Heimat bei ihm. Das gibt Geborgenheit, auch wenn die Kräfte schwinden. Paulus rechnete damit, dass er nach seinem Tod bei Jesus sein würde. Der Himmel und das ewige Leben waren für ihn Realität. Deshalb blickte er erwartungsvoll in die Zukunft. Er wünschte sich, in jeder Lage seinen Herrn zu verherrlichen. Gott gab ihm dazu die Kraft. Dabei machte er die Erfahrung: „Wenn auch meine körperlichen Kräfte nachlassen, wird doch das Leben, das Gott mir schenkt, von Tag zu Tag erneuert“ (2.Kor.4,16; lies Phil.1,20-24; 2.Tim.4,6-8; Joh.21,19). Der junge Nachfolger Jesu kann beten: Lass mich dich verherrlichen in der Schule, im Studium. Lass mich ein treuer Haushalter sein im Blick auf das Lernen. Er kann sein Leben Gott zur Verfügung stellen für seinen Dienst. Er kann ihn auch bitten, dass er ihn leitet in seiner Entscheidung bei der Partnerwahl. Mitten in unserem Alltag verherrlichen wir Gott, wenn wir ihm kindlich vertrauen und freudig sein Wort befolgen. „So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Lies Matth.5,13-16; Phil.4,4.5; Eph.5,20; 2.Tim.2,22.)






 

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