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04.07. Das Lesen der Bibel ist wie ein Eintreten in das Allerheiligste

03.07. Der ganze Mensch verlangt nach Gott

02.07. Reich in Gott

01.07. In welche Richtung erwachen wir am Morgen?

30.06. Regelmäßig speisen

29.06. Mit Gottes Wort leben

28.06. Alles soll zur Ehre Gottes dienen

27.06. Wahrhaftig sein
 
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Datum: Samstag, 30.06.2001
Bibelstelle: Jeremia 15,16; Psalm 19,8-12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Regelmäßig speisen



Jeremia


15,16 Dein Wort ward meine Speise, sooft ich's empfing, und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost; denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, HERR, Gott Zebaoth.




Psalter


19,8 Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiß und macht die Unverständigen weise.


19,9 Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz. Die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen.


19,10 Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich. Die Rechte des HERRN sind Wahrheit, allesamt gerecht.


19,11 Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim.


19,12 Auch läßt dein Knecht sich durch sie warnen; und wer sie hält, der hat großen Lohn.




"Dein Wort ward meine Speise, sooft ich's empfing." Altlandesbischof Theo Sorg sagte bei einem Gemeindetag unter dem Wort: "Dieser kleine Satz spricht eine wichtige Erkenntnis aus: Wir Menschen verfügen nicht über Gottes Wort; wir sind vielmehr ganz aufs Empfangen angewiesen. Darum sollten wir an die Bibel immer mit der Erwartung und mit der Bitte herangehen, dass Gott uns aus seinem Wort das gibt und das schenkt, was wir jetzt für unsere eigene Situation oder auch für andere Menschen nötig haben. Das geöffnete Ohr ist die rechte Voraussetzung für die Begegnung mit Gott und seinem Wort. 'Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass sich höre, wie Jünger hören. Gott der Herr hat mir das Ohr geöffnet. Ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück' (Jes.50,4.5; lies Spr.18,15; 25,12; Joh.5,39; Apg.17,11). - Das Wort als Speise weist auf den regelmäßigen Umgang mit dem Wort hin. Man geht nicht zum Essen, wenn man gerade Lust und Laune verspürt, sondern zu ganz bestimmten Zeiten. So sollte auch unser Umgang mit der Bibel gestaltet sein. Wir sollten zu einer guten Ordnung finden. Auch wenn man heute vieles nur noch nach dem Prinzip der Lust ausführt, dürfen wir unsere Beschäftigung mit der Bibel diesem Prinzip nicht unterwerfen. Denn ein ungeordneter Umgang mit der Heiligen Schrift kann nicht zum Wachstum im Glauben führen. So können wir uns mit der Bibel geistlich nähren und dabei die Erfahrung machen, die auch Jeremia zuteil geworden ist: Mitten in der tiefsten Anfechtung, mitten im nagenden Zweifel hat Gott ihn gestärkt durch sein Wort und hat ihm geholfen, die Anfechtung zu bestehen und schließlich zu überwinden, weil er treu an Gottes Wort blieb und sich auch durch alle Widerstände nicht davon abbringen ließ." "Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht wider dich sündige." (Lies Ps.119,16.47.72.97; 2.Mose 33,8-11; 34,29.)




 

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