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nächsten Text: Wir sahen Seine Herrlichkeit vorherigen Text: Der ganze Mensch verlangt nach Gott Archiv Datum: Mittwoch, 04.07.2001 Bibelstelle: Psalm 63,3; Johannes 6,27.33-35 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Lesen der Bibel ist wie ein Eintreten in das Allerheiligste Psalter 63,3 So schaue ich aus nach dir in deinem Heiligtum, wollte gerne sehen deine Macht und Herrlich-keit. Johannes-Evangelium 6,27 Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben; denn auf dem ist das Siegel Gottes des Vaters. 6,33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. 6,34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. 6,35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Wie wird unser Hunger nach echtem Leben gestillt? Die Angebote dieser Welt können unser innerstes Dürsten nicht stillen. Vorübergehend können sie uns zwar faszinieren, doch selbst das glänzendste Angebot kann niemals die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott ersetzen. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? (Matth.16,26; lies Luk.12,15-21; 1.Joh.2,15-17). Petrus antwortete Jesus auf die Frage, ob seine zwölf Jünger auch weggehen wollten: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes bist (Joh.6,67-69). So schaue ich aus nach dir in deinem Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen. Gott hatte seine Gegenwart verbunden mit dem Heiligtum seines Volkes Israel, das sie auf seine Anweisung hin errichtet hatten. Sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich mitten unter ihnen wohne (2.Mose 25,8). An der Stätte, wo Gott versprochen hatte, gegenwärtig zu sein, hat David ihn gesucht. Konnte er jetzt aus der Wüste Juda ins Heiligtum kommen, wo er Gottes Macht und Herrlichkeit erlebt hatte? - Wo finden wir unser Heiligtum? Wenn wir Gottes Wort betend lesen, treten wir gleichsam ins Heiligtum der Gegenwart Gottes ein, und er kann zu uns reden. Kennen wir Erfahrungen im Heiligtum, in denen Gott uns in sein Licht stellte, Schuld vergab, uns reinigte und uns zum ersten Mal oder wieder neu beauftragte? Nicht immer erleben wir beim Lesen des Wortes Gottes Höhepunkte. Aber sein Wort wirkt dennoch an uns, und wir werden gesegnet. (Lies Jes.55,10.11; Luk.24,32; Joh.10,27.28; Jer.15,16; Ps.119,50.72.) Täglich wollen wir den Herrn suchen und erwartungsvoll unsere Bibel aufschlagen mit der Bitte: Rede, Herr, ich harre auf ein Wort von dir; lauschend blick ich aufwärts: O begegne mir. Was du irgend redest, o mein Heiland-Gott, ist für meine Seele das wahrhaftge Brot. Um Erkenntnis deines Willens flehe ich; und dein Wohlgefallen wirke, Herr, durch mich, dass mein Leben werde wie ein Gartenquell, dessen Strom nicht trüget, dessen Wasser hell, der die Müden tränket, Durstige beglückt, und an dem dein Auge, Heiland, sich erquickt. (nach E.M.Grimes)
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