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nächsten Text: Beziehungen pflegen vorherigen Text: Das Lesen der Bibel ist wie ein Eintreten in das Allerheiligste Archiv Datum: Donnerstag, 05.07.2001 Bibelstelle: Psalm 63,3; 2.Mose 33,18-23 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir sahen Seine Herrlichkeit Psalter 63,3 So schaue ich aus nach dir in deinem Heiligtum, wollte gerne sehen deine Macht und Herrlich-keit. 2.Mose 33,18 Und Mose sprach: Laß mich deine Herrlichkeit sehen! 33,19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. 33,20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 33,21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. 33,22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. 33,23 Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen. David wollte gern Gottes Herrlichkeit sehen. Er hatte dabei in Mose einen Vorgänger. Als Mose Gott bat, seine Herrlichkeit zu schauen, erbat er damit, Gottes Angesicht zu sehen. Aber Mose musste durch Vertrauen leben wie wir, ohne Gott zu schauen. Doch dabei hielt er sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn (Hebr.11,27; lies 2.Kor.4,16-18). Auch wenn wir wie Mose und David am liebsten jetzt schon Gottes Herrlichkeit sehen wollten, so haben wir es doch viel leichter als sie. Wir kennen den, der Gottes Abglanz ist und sein Wesen verkörpert: Jesus! Johannes bezeugt: Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit (Joh.1,14; lies Hebr.1,1-3). Eines Tages werden wir Gottes Angesicht schauen. Das verspricht uns sein Wort, und das verbürgt uns sein Geist, den er uns als Unterpfand auf unser Erbe gegeben hat. Jetzt leben wir noch im Glauben und noch nicht im Schauen (Eph.1,14; 2.Kor.5,7). - Paulus schreibt aber auch: Wer Gottes Geist nicht hat, der ist nicht sein (Röm.8,9). Wenn jemand nicht sicher ist, ob er Gottes Geist hat, kann er Jesus heute bitten, in sein Herz und Leben zu kommen und ihm dann dafür danken, dass er nun Gottes Kind ist und den Heiligen Geist empfangen hat. Suchen wir aber für dieses Handeln Gottes an uns nicht eine Bestätigung in unserem Gefühl, sondern in Gottes Wort! (Lies Joh.1,12; 6,37; Röm.8,15.16.) Jesus hat uns gereinigt von unseren Sünden, damit wir einmal Gott von Angesicht schauen werden. Das wird dann höchste Lebenserfüllung und unaussprechliche Freude für uns bedeuten, weil wir für die Gemeinschaft mit Gott geschaffen und bestimmt sind. (Lies Matth.5,8; 1.Joh.3,1.2; Offb.22,3-5; Ps.16,11.)
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