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nächsten Text: Nachfolge - eine Herzenssache I vorherigen Text: Das Lob Gottes ist die Bestimmung des Menschen Archiv Datum: Sonntag, 08.07.2001 Bibelstelle: Psalm 63,8-12; Römer 8,35-39 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Zur Gemeinschaft mit Gott berufen Psalter 63,8 Denn du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich. 63,9 Meine Seele hängt an dir; deine rechte Hand hält mich. 63,10 Sie aber trachten mir nach dem Leben, mich zu verderben; sie werden in die Tiefen der Erde hinunterfahren. 63,11 Sie werden dem Schwert dahingegeben und den Schakalen zur Beute werden. 63,12 Aber der König freut sich in Gott. Wer bei ihm schwört, der darf sich rühmen; denn die Lügen-mäuler sollen verstopft werden. Römerbrief 8,35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 8,36 wie geschrieben steht (Psalm 44,23): «Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.» 8,37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. 8,38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, we-der Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 8,39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. Du bist meine Hilfe geworden, und unter dem Schatten deiner Flügel juble ich. David ist geborgen bei Gott, und er kann trotz mancher Nöte jubeln. Seine Geborgenheit beschreibt er mit dem Bild von den Flügeln. Vielleicht denkt er an eine Glucke, die ihre Küchlein unter ihren Flügeln verbirgt. Oder hat David die beiden Cherubim vor Augen, die ihre Flügel über die Bundeslade, den Ort der Gegenwart Gottes, breiteten? (Lies 2.Mose 25,20; Matth.23,37) Meine Seele hängt dir an, deine Rechte hält mich fest. Mit seinem ganzen Willen und seiner ganzen Seele hing David in Liebe an Gott und hielt ihn fest. Und wie er sich an Gott klammerte, so umklammerte die Hand Gottes seine ausgestreckte Hand. Die Festigkeit der Verbindung kam vom Festhalten Gottes. (Lies Ps.73,23-28; 91,1.2.14-16; vgl.Matth.14,22-32.) Nichts kann David von Gott scheiden. Das erinnert uns an die Frage des Apostels Paulus: Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Er kam zu dem Ergebnis: Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Davids Verhältnis zu Gott war angefochten und umkämpft. Er spricht von denen, die seine Seele, sein Leben zu verderben trachten. Damit können seine persönlichen Feinde gemeint sein oder auch Lügner, die die Wahrheit und Wirklichkeit Gottes bestreiten, mit der Absicht, die Gottesfürchtigen zum Abfall zu verleiten und damit von der Quelle des Lebens zu trennen. Doch Gott wehrt sich, dass seine Treuen nicht zur Beute werden (H.Lamparter). In Psalm 63 haben wir teil an Davids Glück in Gott. Wunderbar ist, dass das nicht allein David vorbehalten ist. Gott hat uns als seine Kinder dazu bestimmt, dass wir in der Gemeinschaft mit ihm Tag für Tag leben. "Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn" (1.Kor.1,9; lies Joh.14,20-23;15,4.5; 1.Joh.1,3).
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