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10.07. Nachfolge - eine Herzenssache II

09.07. Nachfolge - eine Herzenssache I

08.07. Zur Gemeinschaft mit Gott berufen

07.07. Das Lob Gottes ist die Bestimmung des Menschen

06.07. Beziehungen pflegen
 
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Datum: Montag, 09.07.2001
Bibelstelle: Apostelgeschichte 11,19-24; Kolosser 1,28
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Nachfolge - eine Herzenssache I



Apostelgeschichte


11,19 Die aber zerstreut waren wegen der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhob, gingen bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und verkündigten das Wort niemandem als allein den Juden.


11,20 Es waren aber einige unter ihnen, Männer aus Zypern und Kyrene, die kamen nach Antiochia und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom Herrn Jesus.


11,21 Und die Hand des Herrn war mit ihnen, und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn.


11,22 Es kam aber die Kunde davon der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren; und sie sandten Barnabas, daß er nach Antiochia ginge.


11,23 Als dieser dort hingekommen war und die Gnade Gottes sah, wurde er froh und ermahnte sie alle, mit festem Herzen an dem Herrn zu bleiben;


11,24 denn er war ein bewährter Mann, voll heiligen Geistes und Glaubens. Und viel Volk wurde für den Herrn gewonnen.




Kolosserbrief


1,28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.




„Eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn.“ Als die Nachricht von der Entstehung der Gemeinde in Antiochia nach Jerusalem zu den Leitern der Gemeinde kam, da mischten sich in die Freude auch Fragen und Bedenken. Musste man nicht nach den jungen Christen dort schauen? Wer war fähig und bereit, diese Aufgabe zu übernehmen und eine Brücke zwischen den beiden Gemeinden Jerusalem und Antiochia zu bauen? Barnabas hatte sich schon als Brückenbauer bewährt, und als Mann voll Heiligen Geistes ließ er sich dorthin senden, wo er gebraucht wurde. Hinter dem Auftrag, den die verantwortlichen Brüder ihm übertrugen, sah er den Herrn Jesus als seinen Auftraggeber, ihm wollte er dienen und in allen Dingen seinen Willen tun. (Lies Apg.9,26-28; vgl.Jes.6,8; Ps.48,15.) So wurde Barnabas Zeuge der großen Freude, die die erste Gemeinde in heidnischer Umgebung erfüllte. „Als er dort hingekommen war und die Gnade Gottes sah, wurde er froh und ermahnte sie alle, mit festem Herzen an dem Herrn zu bleiben.“ Als Mitarbeiter der "Urgemeinde" hätte Barnabas vielleicht das Anderssein betonen können, und es wäre nicht falsch gewesen. Ihm ging es jedoch um das, was Gott weiter an den Glaubenden tun wollte. Deshalb wies er eindrücklich auf die Hauptsache eines lebendigen Glaubens hin, auf die Herzensverbindung mit Jesus, dem Erlöser und Herrn. Auch im Le-ben von Christen besteht die Gefahr, dass die Hauptsache zur Nebensache wird. Vieles stürmt auf uns ein und versucht uns zu beschlagnahmen: der Beruf, die Familie, Freunde, ein Hobby oder anderes. Barnabas ermahnte die Christen, "mit festem Herzen" - d.h. entschlossen und zielgerichtet - "am Herrn zu bleiben". Dieser seelsorgerliche Rat entspricht dem, was unser großer Brückenbauer Jesus seinen Jüngern einprägte: "Bleibt in mir!" (Lies Joh.15,1-5; 1.Joh.2,28.)






 

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