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13.07. Das ungeteilte Herz

12.07. Das feste Herz

11.07. Das reine Herz

10.07. Nachfolge - eine Herzenssache II

09.07. Nachfolge - eine Herzenssache I
 
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Datum: Donnerstag, 12.07.2001
Bibelstelle: Hebräer 13,9; Jakobus 4,8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das feste Herz



Hebräerbrief


13,9 Laßt euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben, denn es ist ein köstlich Ding, daß das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisegebote, von denen kei-nen Nutzen haben, die damit umgehen.




Jakobusbrief


4,8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Her-zen, ihr Wankelmütigen.





„Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.“ Barnabas sprach zu den Christen in Antiochia vom festen Herzen. Das feste Herz ist nötig, um beim Herrn zu bleiben. Wenn Jakobus vom Herzen der Wankelmütigen spricht, so meint er das unentschiedene Herz. Im Leben eines Nachfolgers gibt es viele Entscheidungssituationen, meistens kleine und wenig große. Dabei ist es jedoch wichtig zu wissen, was man für sein Leben will und was man nicht will. Man kann nicht auf Dauer zwischen den Fronten bleiben, denn das feste Herz fragt nach dem Willen Gottes, den Jesus uns kundgetan hat: Bei weniger eindeutigen Situationen kann die prüfende Frage den Ausschlag geben, ob das, was verlockend vor mir steht, von Jesus ist oder nicht. Wenn mir nicht klar wird, dass die Sache vom Herrn kommt, dann lasse ich mich nicht darauf ein. Wir brauchen ein festes Herz, um in unserem Alltag nahe bei Jesus zu bleiben. In einem früheren Bibelleseabschnitt ist zu lesen: „Wir selbst können unser Herz nicht fest machen, das einmal himmelhoch jauchzend und dann todtraurig sein kann, das oft so trotzig und verzagt ist. Ein durch Jesus festgemachtes Herz ist zur Ruhe gekom-men, befestigt unter der guten Herrschaft Gottes. Der Feind wird uns letztlich nicht überwinden können, wenn unser Herz unbeirrt beim Herrn bleiben will.“ Viele Menschen – leider auch so mancher Christ - haben ihr Herz an anderen Dingen festgemacht. Solche Bindungen können zu harten Fesseln werden. Eine heilsame Anbindung gibt es nur bei Jesus. (Lies Ps.78,8; Jer.15,20; 1.Kor.1,8; 7,37.) Wie das praktisch geschehen kann, finden wir bei Paul Gerhardt in einer Liedstrophe so ausgedrückt:


Du bist mein, weil ich dich fasse


und dich nicht, o mein Licht, aus dem Herzen lasse.


Lass mich, lass mich hingelangen,


da du mich und ich dich ewig werd umfangen.






 

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