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nächsten Text: Das zerbrochene Herz vorherigen Text: Das feste Herz Archiv Datum: Freitag, 13.07.2001 Bibelstelle: 2.Chronik 16,9; 1.Könige 15,3 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das ungeteilte Herz 2.Chronik 16,9 Denn des HERRN Augen schauen alle Lande, daß er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind. Du hast töricht getan, darum wirst du auch von nun an Krieg haben. 1.Könige 15,3 Und er wandelte in allen Sünden seines Vaters, die dieser vor ihm getan hatte, und sein Herz war nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David. Wirklich glücklich werden wir in der Nachfolge nur mit dem ungeteilten Herzen. Muss Jesus vielleicht unser Herz mit etwas anderem teilen? Ist es ein Mensch, der uns wichtiger ist als er? Oder gehört unser Herz der Arbeit, die wir tun? Vielleicht ist es sogar der Dienst im Reich Gottes. Mit ganzer Treue sollen wir unsere Aufgaben erfüllen, aber unser Herz soll zuerst dem Herrn gehören. "Er soll in allen Dingen der Erste sein, den Vorrang haben" (Kol.1,18). Es gibt auch Freizeitbeschäftigungen, die das Herz von Christen in Beschlag nehmen. Mancher hat sein Hobby zur Herzenssache gemacht. Die Sorge um die Zukunft, die den Erwerb und Erhalt von Hab und Gut in den Mittelpunkt rückt, kann unser Herz einnehmen. Dazu schreibt Paulus:Alles ist euer, ihr aber seid Christi. Dieses Wort bezieht sich auf alle Bereiche unseres Lebens. Sie sollen unter der Regie Jesu stehen. Das ungeteilte, auf Jesus ausgerichtete Herz gewinnt die rechte Einstellung zu irdischen Dingen. (Lies Matth.6,33; Joh.3,30; Phil.3,7-12.) Der schärfste Konkurrent zu Jesus im Kampf um unser Herz ist unser eigenes Ich, das alles bestimmen und den Thron unseres Herzens einnehmen will. - Ein Lehrer brachte im Deutschunterricht seinen Schülern bei, dass 'ich' als erste Person, 'du' als zweite und 'er' - 'sie' - 'es' als dritte Person bezeichnet wird. Danach hatte er die gleichen Schüler im Religionsunterricht. Da sagte er ih-nen: 'Wisst ihr, es gibt auch eine göttliche Grammatik. Die ist genau umgekehrt: da heißt die erste Person 'er', die zweite 'du' und die dritte 'ich'! Und dann erklärte er, das 'Er' stehe für Jesus, der alles für uns dahingab. 'Er' hat das Recht, an erster Stelle in unserem Leben zu stehen. Leben wir nach der irdischen Grammatik oder nach der göttlichen? (Walter Lohrmann). (Lies Röm.4,25; 6,13; Sprüche 23,26.)
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