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nächsten Text: Das dankbare Herz vorherigen Text: Das ungeteilte Herz Archiv Datum: Samstag, 14.07.2001 Bibelstelle: Psalm 34,19; Matthäus 26,69-75 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das zerbrochene Herz Psalter 34,19 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlage-nes Gemüt haben. Matthäus 26,69 Petrus aber saß draußen im Hof; da trat eine Magd zu ihm und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa. 26,70 Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst. 26,71 Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth. 26,72 Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht. 26,73 Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaf-tig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich. 26,74 Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn. 26,75 Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich. Der Herr ist nahe denen, die ein zerbrochenes Herz haben. Petrus sah nur noch Trümmer in seinem Leben, nachdem er Jesus verleugnet hatte. Es war nicht lange her, dass er sich vor Jesus im besten Licht darstellte: Wenn sie auch alle Ärgernis nehmen, so will ich doch niemals Ärgernis nehmen an dir... Und wenn ich mit dir sterben müsste, will ich dich nicht verleugnen (Matth.26,32-35). Bis zum Augenblick der Verleugnung hatte Petrus diese Meinung von sich. Jesus wusste, wozu Petrus fähig war, schließlich wusste auch er selbst es. Im Licht Jesu sich selbst erkennen, bleibt keinem auf dem Weg der Nachfolge erspart. (Lies 1.Joh.1,7-9; Luk.5,8; 15,18.19; 18,13.) Obwohl Jesus die Herzensverfassung des Petrus kannte, rief er ihn dennoch in die Nachfolge. Der innere Zerbruch war notwendig. So arbeitete Jesus an ihm, und nur so konnte Petrus brauchbar werden für Jesus. (Lies Jer.18,1-4.) "Zerbrochenwerden tut weh, Zerbrochensein ist selig. Zerbrochen werden heißt leer werden für die Fülle, die Gott geben will (A.Murray). Wir können uns zwar wehren, aber "Leben und volle Genüge" finden wir erst dann, wenn wir uns von dem befreien lassen, was Jesus nicht gefällt. Es gibt eine Verheißung für alle, die den schmerzhaften Eingriffen nicht ausweichen. "So spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen (Jes.57,15). Wenn Jesus uns ein inneres Zerbrochenwerden zumutet, sollen wir wissen: Er will uns tiefer segnen und mehr geben, als er uns nimmt. (Lies Ps.51,19; 2.Kor.7,10.) Herr, beuge mich, mach aus dem Ton, der doch zu nichts sonst für dich wert, ein dir gebräuchliches Gefäß, das dich gebeugt, zerbrochen ehrt.
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