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nächsten Text: Das von Jesus bewohnte Herz vorherigen Text: Das zerbrochene Herz Archiv Datum: Sonntag, 15.07.2001 Bibelstelle: Lukas 17,11-19; Psalm 9,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das dankbare Herz Lukas-Evangelium 17,11 Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, daß er durch Samarien und Galiläa hin zog. 17,12 Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne 17,13 und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! 17,14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein. 17,15 Einer aber unter ihnen, als er sah, daß er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme 17,16 und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. 17,17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? 17,18 Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? 17,19 Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen. Psalter 9,2 Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder. Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben? Zehn Männer waren durch Jesus von der schrecklichen und unheilbaren Krankheit des Aussatzes befreit worden. Neun von ihnen dankten Jesus nicht für das Wunder, das er an ihnen getan hatte. Nur einer kehrte um, als er sah, dass er gesund geworden war. Darüber verwunderte sich Jesus sehr. Neun Undankbare, ein Dankbarer! Welch ein Verhältnis zwischen Dankbarkeit und Undankbarkeit dem Sohn Gottes gegenüber! Wo würden wir uns einordnen? "Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes. (Lies Ps.69,31; 106,1.2; 107,1-9; 136,1-4.) Der dankbare Christ nimmt alles als Beweis der Güte Gottes. Es ist ihm ein Bedürfnis, dem Herrn dafür zu danken. Danken heißt ja Gott die Ehre geben, ihm das geben, was ihm zusteht. Dankbarkeit vermittelt uns Kraft, auch mit Enttäuschungen umzugehen. Dankbarkeit zieht hin zu Gott, Groll und Undankbarkeit treiben von ihm weg. Dankbarkeit ersetzt den schalen Geruch der Verdrossenheit durch einen lieblichen Geruch. Es ist geradezu gefährlich, nicht zu danken, es ist für den Christen so gefährlich wie für einen Autofahrer, auf den Sicherheitsgurt zu verzichten (G.Thomas). Es lohnt sich, das Danken einzuüben. Wenn wir einmal darüber nachdächten, was wir täglich durch Gottes Güte empfangen, würden die meisten von uns eine lange Liste von kleinen und größeren Dingen füllen, für die wir danken können. Wir beschränken unseren Dank nur zu leicht auf angenehme Dinge. Wenn aber das himmlische Licht auf alles fällt - selbst auf Leiden -, werden wir ihm auch dafür danken können. (Lies Ps.100,4; 1.Thess.5,18.) Danke, mein Vater, für alles, was du schenkst, danke, dass selbst im Kleinsten du heute an mich denkst.
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