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Datum: Montag, 23.07.2001
Bibelstelle: 2.Korinther 6,2; Lukas 4,18-21
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unser Zögern kann uns und anderen den Segen rauben, den Gott geben will



2.Korintherbrief


6,2 Denn er spricht (Jesaja 49,8): «Ich habe dich zur Zeit der Gnade erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen.» Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!




Lukas-Evangelium


4,18 «Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, daß sie frei sein sollen, und den Blinden, daß sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen,


4,19 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.»


4,20 Und als er das Buch zutat, gab er's dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn.


4,21 Und er fing an, zu ihnen zu reden: Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren.




"Siehe, jetzt!" Wenn wir die Bibel lesen, wollen wir darauf hören, was uns diese beiden kleinen Worte zu sagen haben. Was Paulus den Korinthern schreibt, gilt auch uns: "Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!" Werden wir von diesem Ruf noch bewegt, dass jetzt die Zeit des Willkommens bei Gott ist, der Tag, an dem wir und unsere Zeitgenossen Gnade und Rettung empfangen können? Die Tür zu dem "Gott der Gnade" ist noch weit offen. "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." "Also gibt es keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind" (Joh.6,37; Röm.8,1.2). Wie wunderbar sind diese Zusagen! Wir alle sind bei ihm herzlich willkommen an jedem Tag, in jedem Augenblick. Wenn wir auf das Opfer Jesu am Kreuz schauen und ihm danken, dass er sein Leben für unsere Schuld gab, dann "haben wir jederzeit die volle Freiheit, in Gottes Heiligtum einzutreten" (Hebr.10,19; lies Röm.5,1.2; Eph.2,13; 3,11.12; Hebr.4,16). Jesus hat "ein Opfer für Sünden dargebracht, ... hat mit einem Opfer für immer die vollendet, die geheiligt werden". Durch sein unschuldiges Leben und Sterben hat er unsere Sünde gesühnt und uns frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes. Diese rettende Botschaft dürfen wir nicht für uns behalten, sondern mit des Herrn Hilfe dieses wunderbare "Jetzt des Willkommens bei Gott" auch anderen weitersagen. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, wird uns den richtigen Augenblick zum Zeugnis erkennen lassen, und wir wollen auf sein "Siehe, jetzt!" achten, damit wir dienstbereit sind, wenn Jesus uns einsetzen will. Unser Zögern kann uns und anderen den Segen rauben, den Gott geben will. "Gott braucht mutige Verkündiger, Gott braucht dich, versag dich nicht!" (Lies Apg.8,26-41; Eph.5,15.16; Kol.4,5.6.)






 

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