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nächsten Text: Neues Leben vorherigen Text: Unser Zögern kann uns und anderen den Segen rauben, den Gott geben will Archiv Datum: Dienstag, 24.07.2001 Bibelstelle: Jesaja 43,15-21; Sacharja 6,12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott spricht: ICH wirke Neues! Jesaja 43,15 Ich bin der HERR, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König. 43,16 So spricht der HERR, der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht, 43,17 der ausziehen läßt Wagen und Rosse, Heer und Macht, daß sie auf einem Haufen daliegen und nicht aufstehen, daß sie verlöschen, wie ein Docht verlischt: 43,18 Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! 43,19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. 43,20 Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten; 43,21 das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen. Sacharja 6,12 und sprich zu ihm: So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, es ist ein Mann, der heißt «Sproß»; denn unter ihm wird's sprossen, und er wird bauen des HERRN Tempel. Eine belebende Botschaft für sein Volk schenkte Gott Jesaja: "So spricht der Herr, euer Erlöser, ... Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt sprosst es auf... Das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen." Dieser Zusage geht die Erinnerung an den Sieg über Pharao voraus: "Wagen und Rosse, Heer und Held, sie liegen da, stehen nicht wieder auf. Sie sind erloschen, verglommen wie ein Docht." Vielleicht denken wir: Ja, damals war es so, aber heute? Wir brauchen aber nicht nur von vergangenen Erfahrungen zu zehren. Gott spricht: "Gedenkt nicht an das Frühere, und über die Dinge der Vorzeit denkt nicht nach" - siehe, jetzt! Gott ist heute nicht weniger lebendig, nicht weniger mächtig: "Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es auf" - das soll unsere Erfahrung werden. "Ja, ich mache durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde... " (Lies Jes.40,3-5.31; 48,6; 54,3.7.8.) Natürlich dürfen und sollen wir an wunderbare Durchhilfen, Wohltaten, Rettungen und Gottes Begleiten in tiefen Tälern zurückdenken. "Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!" Wenn wir aber sagen müssen: In meinem Leben ist es nicht mehr wie früher. Erloschen, verglommen wie ein Docht, so sieht mein inneres Leben aus. Meine Liebe ist erkaltet, mein Eifer tot. Eigentlich ist alles aus. Dann dürfen wir der Zusage des Herrn vertrauen: "Ich wirke Neues!" Es ist nicht aus! Jesus hat nicht nur einmal einen Anfang geschenkt, er will fortlaufend Neues schaffen. "Siehe, jetzt sprosst es auf!" Im Haus des Töpfers erlebte Jeremia, dass aus einem missratenen Gefäß vom Töpfer ein neues gemacht wurde, wie es ihm gefiel! "Sollte mir, dem Gott alles Fleisches, etwas unmöglich sein?" (Lies Jer.18,1-4; Jes.42,3; Joel 2,12.13; 2.Tim.1,6.7.)
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