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nächsten Text: Unsere Kraft wächst aus der Stille vorherigen Text: Neues Leben Archiv Datum: Donnerstag, 26.07.2001 Bibelstelle: 1.Samuel 9,27; Matthäus 6,6 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Du aber stehe jetzt still... 1.Samuel 9,27 Und als sie hinabkamen an das Ende der Stadt, sprach Samuel zu Saul: Sage dem Knecht, daß er uns vorangehe - und er ging voran -, du aber steh jetzt still, daß ich dir kundtue, was Gott gesagt hat. Matthäus-Evangelium 6,6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. Samuel sprach mit Saul über das Jetzt der Stille vor Gott: "Du aber steh jetzt still, dass ich dir kundtue, was Gott gesagt hat." Gott liegt viel daran, dass wir ihm in der Stille begegnen, damit unser Leben die Höhe unserer Berufung erreicht. Das kann nur geschehen, wenn wir zum Jetzt der Stille vor Gott finden. "Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen", sagte Gott zu Mose (2.Mose 33,21). "Siehe, ich will dich fruchtbar machen." Diese Verheißung erhielt Abraham. Sie gilt auch jeder Rebe am Weinstock. Der Lebensstrom, der die Frucht wirken soll, wird in der Stille aufgenommen. "Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht" (1.Mose 17,6; Joh.15,5). - Jesus suchte als Menschensohn die Stille. Er hätte sich unentwegt um Menschen kümmern können, denn es gab viel Not in Israel. Aber gerade nach solchen Begegnungen musste er in die Stille gehen, um mit seinem Vater im Himmel allein zu sein. (Lies Mark.1,35; 6,46.47; Luk.5,15.16; 6,12; 9,18; 22,41.42.) - "Du aber steh jetzt still!", sagte Samuel zu Saul - jetzt, das bedeutet nicht später, nicht morgen. Meistens sind wir mit "später" oder mit "morgen" einverstanden; aber mit "jetzt", mit "heute"? Heute sind wir zu beschäftigt oder nicht in der Verfassung. Auf diese Verschiebungstaktik fallen wir nur zu leicht herein. So entziehen wir uns der Stille. Was für ein Verlust! Ohne Stille Zeit wird unser Leben bedeutungslos, denn Gottes Wille und Plan kann uns nicht offenbart werden. Brauchen wir nicht alle immer wieder die Ermutigung, den Entschluss und den Glauben, um dem Ruf zu gehorchen: "Du aber steh jetzt still, dass ich dir kundtue, was Gott gesagt hat"? (Lies 4.Mose 9,8; Dan.6,10.11.)
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