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nächsten Text: Lebensnotwendige Zeit mit Gott vorherigen Text: Unsere Kraft wächst aus der Stille Archiv Datum: Samstag, 28.07.2001 Bibelstelle: Jesaja 30,15; Psalm 73,28 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Suche die Stille mit Gott öfter als bisher Jesaja 30,15 Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. Aber ihr wollt nicht ... Psalter 73,28 Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, daß ich verkündige all dein Tun. "Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein, spricht der Herr." O.Hallesby schreibt weiter: "Such die Stille, such deine stille Kammer auf. Zieh dich öfter als bisher dahin zurück... Der größte Segen, den die Stille bringt, ist der, dass wir die Ewigkeit hören können. Wir können die Stimme des Ewigen hören, die uns ins Gewissen redet. Dann steht die Sünde riesenhaft vor uns auf. Welche Gnade ist es, Sünde zu erkennen! Wie treibt und zieht es uns zu dem großen Arzt! In der Stille hören wir die Botschaft des Ewigen an die Sünder, die Botschaft von seinem Sohn, von dem Stellvertreter, von dem Kreuz und vom vergossenen Blut. Wir vernehmen Gott, die Worte der Gnade und des Erbarmens, die er an uns richtet. Ein stilles Wort von ihm genügt, um uns Frieden und Gewissheit zu schenken und uns mutig und stark zu machen. (Lies 2.Mose 25,22; Luk.10,39; Apg.10,9-23.) Sei stille dem Herrn, wenn Feindschaft und Leiden dich ängstigen; wenn Ungeduld, Eigenwille und Leidensscheu in dir aufsteigen. Gerade dann suche die Stille vor dem Angesicht Gottes. Bleib lange in der Einsamkeit mit Gott, das wird deine Seele zur Ruhe bringen. Dann wirst du wunderbare Dinge vom Herrn hören. Du wirst das Leid in einem anderen Licht sehen. - Mein entmutigter Freund, warum bist du so niedergeschlagen? Hast du vergessen, dass ich Gott bin, dass ich dein Freund und Erlöser bin? Lass dir an meiner Gnade genügen! - Ja, seine Gnade reicht aus für uns täglich, selbst in den Stunden des Todes." (Lies Ps.46,2.11.12; Klagel.3,24-26; 2.Kor.12,8.9.) Dora Rappard betete: Herr, mein Heiland, mach mein Herze für und für, so in Freuden wie im Schmerze, still vor dir! Wenn in lauten dunklen Stürmen Wogen sich auf Wogen türmen, halt mich unter deinem Schirmen still vor dir!
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