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nächsten Text: Der Herr ist mein Helfer - was können mir Menschen tun? vorherigen Text: Suche die Stille mit Gott öfter als bisher Archiv Datum: Sonntag, 29.07.2001 Bibelstelle: Hesekiel 12,8; Psalm 63,1-9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Lebensnotwendige Zeit mit Gott Hesekiel 12,8 Und frühmorgens geschah des HERRN Wort zu mir... Psalter 63,1 Ein Psalm Davids, als er in der Wüste Juda war. 63,2 Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir, mein ganzer Mensch verlangt nach dir aus trockenem, dürrem Land, wo kein Wasser ist. 63,3 So schaue ich aus nach dir in deinem Heiligtum, wollte gerne sehen deine Macht und Herrlichkeit. 63,4 Denn deine Güte ist besser als Leben; meine Lippen preisen dich. 63,5 So will ich dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben. 63,6 Das ist meines Herzens Freude und Wonne, wenn ich dich mit fröhlichem Munde loben kann; 63,7 wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach. 63,8 Denn du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich. 63,9 Meine Seele hängt an dir; deine rechte Hand hält mich. "Ringet danach, dass ihr stille seid!" Der junge Missionar Jim Fraser kämpfte um die Stille vor Gott. Sie fiel ihm nicht zu:" Das ganze Leben war dazu angetan, den Umgang mit Gott in den Hintergrund zu drängen. Immer wieder wird dann Enttäuschung an die Stelle der Hingabe treten. Ein beinahe unmerklicher Abstieg beginnt. Das Endergebnis ist der Verlust der Freude in der Gemeinschaft mit dem Herrn, der Verlust der Vollmacht. Jim Fraser erkannte diese Bedrohung seines Lebens und Dienstes. Er wusste, dass sie nur durch den regelmäßigen Umgang mit Gott überwunden werden konnte. Doch der Weg vom Wissen zum Praktizieren war durch vielerlei Hindernisse verstellt. Man ließ ihm keine Ruhe zur Stille. Das Wort 'privat' stand nicht im Vokabular der Menschen, unter denen er lebte. Und doch - er musste eine Möglichkeit zu ungestörter Zwiesprache mit seinem Gott finden. Ehe der Morgen dämmerte und die Unruhe der aufbrechenden Karawanen und Händler das Haus erfüllte, stand er auf. Er fand Gebetsstätten, ein Gebüsch oder eine verborgene Talsenke, und wenn es regnete ein Wachsein in der Tiefe der Nacht, während die Männer um ihn herum im Schlaf oder im Opiumrausch lagen. Ein weiter Horizont, Raum für Gott, das war lebensnotwendig für ihn" (J.Lorch). (Lies 2.Mose 16,4.7a; 34,2-8; Ps.5,4; 59,17.) Nicht nur in der Mission, auch im Alltag vieler Frauen und Mütter, vieler Männer im Beruf ist das ganze Leben dazu angetan, den Umgang mit Gott in den Hintergrund zu drängen. Aber Gott hat für jeden Einzelnen, der ihm in dieser lebenswichtigen Angelegenheit vertraut, einen Weg. "Gott führt uns freundlich durch die Zeiten, aber vor allem führt er uns zu sich" (D.Bonhoeffer). (Lies 5.Mose 4,7; Ps.145,18.19.)
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