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Datum: Montag, 30.07.2001
Bibelstelle: Josua 5,13-15; Jesaja 43,1-3
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Herr ist mein Helfer - was können mir Menschen tun?



Josua


5,13 Und es begab sich, als Josua bei Jericho war, daß er seine Augen aufhob und gewahr wurde, daß ein Mann ihm gegenüberstand und ein bloßes Schwert in seiner Hand hatte. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unsern Feinden?


5,14 Er sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des HERRN und bin jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde nieder, betete an und sprach zu ihm: Was sagt mein Herr seinem Knecht?


5,15 Und der Fürst über das Heer des HERRN sprach zu Josua: Zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn die Stätte, darauf du stehst, ist heilig. Und so tat Josua.




Jesaja


43,1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!


43,2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, daß dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.


43,3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner Statt,




"Siehe, ... ich bin jetzt gekommen." Gott sprach sein Jetzt vor uneinnehmbaren Mauern - menschlich gesehen. Das erlebte Josua, als er vor dem verschlossenen Jericho stand. "Es begab sich aber, dass er seine Augen aufhob und sah..." Hatte er bis dahin nur die stark befestigte Stadt und die eigene Ohnmacht wahrgenommen? Hatte ihn nur die Unmöglichkeit beschäftigt, dass diese Mauern sich je öffnen würden, damit Israel die Stadt einnehmen konnte? "Und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, der hatte ein Schwert in der Hand. Und Josua ging zu ihm hin und sprach zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden? Er sprach: Nein, sondern als der Fürst des Heeres des Herrn bin ich jetzt gekommen." Josua erfasste sofort, dass der Herr selbst den Kampf aufnahm und an die Spitze des israelitischen Heeres trat. Vor dem verschlossenen Jericho kam er zu ihnen und übernahm die Führung. Als er und seine Männer am Ende waren und nicht mehr weiterkamen, da bahnte Gott den Weg zum Sieg. (Lies Jos.6,1.2.16.20; 5.Mose 2,24.25.31-36; 20,1-4; Jes.42,16.) "Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach: Was sagt mein Herr zu seinem Knecht? Und der Fürst des Heeres des Herrn sprach zu Josua: Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig." Dass zu Josua dasselbe Wort kam wie zu Mose, ehe er Israel aus Ägypten herausführen sollte, muss ihn zutiefst beeindruckt haben, denn nun stand er vor der Aufgabe, Israel in das Land der Verheißung zu führen (2.Mose 3,5; lies Jos.1,1-9). Nach dem Gespräch sah Josua den Mann nicht mehr, aber er wusste, dass sie mit Gottes Hilfe rechnen konnten. - Halten wir in unserer Situation fest: "Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten; was kann ein Mensch mir tun?" (Lies 1.Kor.16,13; Hebr.6,11.12.)






 

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