Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

06.08. Jesus nimmt mich an, wie ich bin

05.08. Die Liebe, die uns zu unseren Mitmenschen bewegt

04.08. Leid kann verbinden

03.08. Gibt es in meinem Leben Ermahnung in Christus?

02.08. Orientierung an Jesus Christus

01.08. Bist Du auch ein geliebtes Kind Gottes?

31.07. Was müssen wir ausziehen, wenn wir Gemeinschaft mit Gott haben wollen?

30.07. Der Herr ist mein Helfer - was können mir Menschen tun?
 
nächsten Text: Gibt es in meinem Leben Ermahnung in Christus?
vorherigen Text: Bist Du auch ein geliebtes Kind Gottes?
Archiv



Datum: Donnerstag, 02.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,1-4; Johannes 17,20-23
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Orientierung an Jesus Christus



Philipperbrief


2,1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit,


2,2 so macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid.


2,3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst,


2,4 und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.




Johannes-Evangelium


17,20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden,


17,21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.


17,22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind,


17,23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.




Die herzlichen Worte, die Paulus für die Philipper findet, zeigen, wie entscheidend der Lebensstil von Christen ist. Sie müssen sich von Nichtchristen unterscheiden. Wörtlich heißt es: „Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi!“ Mit Bitte und Aufforderung wollte der Apostel ihnen sagen: Euer verändertes Verhalten soll das sichtbare Zeichen für eure Verbindung mit Jesus Christus sein, und zwar mit dem untrüglichen Merkmal der Gemeinschaft. „Kämpft einmütig für das Evangelium“ (Phil.1,27). Nur das Zusammenstehen befähigt zum Zeugnis und vermittelt die Kraft, feindlichen Angriffen im Namen Jesu zu widerstehen. (Lies Apg.4,23-33.) In den ersten Versen von Philipper 2 entfaltet Paulus sorgsam, wie der „würdige Wandel“ und das „einmütige Kämpfen" aussieht, wenn es nicht auf menschliche Weise, sondern "in Christus" geschieht. Und so legt er ihnen Fragen zur Selbstprüfung vor, die nichts mit dem erhobenen Zeigefinger eines Moralisten zu tun haben, wohl aber das notwendige seelsorgerliche Moment in der Gemeinde ansprechen. „Helft und ermutigt ihr euch als Christen gegenseitig? Seid ihr zu liebevollem Trost bereit? Spürt man bei euch etwas von der Gemeinschaft, die der Heilige Geist schafft? Verbindet euch mitfühlende Liebe und Barmherzigkeit?“ Dass die Christen in Philippi ein Licht für ihre Umgebung sein wollten, um anderen den Weg zu Jesus zu weisen, das bedeutete für Paulus im Gefängnis eine große Freude. „Aber“, so schreibt er weiter, „macht das Maß meiner Freude voll: Seid eines Sinnes und liebt einander alle mit der gleichen Liebe. Strebt einmütig dem gleichen Ziel zu! Lasst euch in keiner Weise von Rechthaberei und Eitelkeit leiten, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Denkt nicht immer zuerst an euch, sondern kümmert und sorgt euch auch um die andern. Orientiert euch an Jesus Christus.“ Sollten nicht auch wir diese Maßstäbe für unser Miteinander beherzigen? (Lies Joh.13,34.35; 15,12.13; Röm.12,9.10; Hebr.10,24.)






 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto