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Datum: Freitag, 03.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,1; 1.Thessalonicher 5,11
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gibt es in meinem Leben Ermahnung in Christus?



Philipperbrief


2,1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit,




1.Thessalonicherbrief


5,11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.




Wichtige Fragen des Gemeindelebens stellt Paulus in den Mittelpunkt. „Ist bei euch Ermahnung in Christus?" Eine neue Übertragung mildert und erklärt die für uns hart klingende Frage: "Helft und ermutigt ihr euch als Christen gegenseitig?“ „Ermahnung oder Ermutigung beinhaltet den Gedanken, einen anderen Menschen auf dem Weg begleiten, immer wieder Worte an ihn richten, die ihm Mut machen, den Weg trotz vieler Hindernisse und vielleicht auch innerer und äußerer Müdigkeit fortzusetzen“ (nach J.Crabb). "Helft ihr euch...?" Was für eine Antwort käme von uns auf diese Frage? Müssten wir eingestehen, dass wir bisher zu stark mit uns selbst beschäftigt waren, nur unseren persönlichen Vorteil, unsere berufliche Karriere oder unser familiäres Glück im Auge hatten? Übersehen wir vielleicht die Menschen neben uns, die dringend ein mutmachendes Wort oder eine tatkräftige Unterstützung in ihrer Lage gebraucht hätten? Oder fällt unsere Kritik oder eine Schuldzuweisung zu hart aus, weil wir nicht bereit sind, die Lasten anderer mit auf unser Herz und unsere Schultern zu nehmen? Der barmherzige Samariter überließ den Verwundeten, den er am Straßenrand zwischen Jerusalem und Jericho fand, nicht seinem Schicksal. Vielmehr bemühte er sich um ihn, schenkte ihm Zeit, Kraft und auch finanzielle Mittel. (Lies Luk.10,25-37; Spr.12,25; 1.Thess.3,2.3.) Was die Gemeinde Jesu heute mehr denn je braucht, das sind Mutmacher, die andere nicht liegen lassen, wenn sie "unter die Räuber geraten sind" - das kann auch bei Mitchristen der Fall sein. „Macht einander Tag für Tag Mut!" Dazu sind wir alle gerufen, wie Mose Josua mit den Worten ermutigte: „Sei getrost und unverzagt! ... Der Herr, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht“ (Hebr. 3,13; 5.Mose 31,7.8; lies 1.Sam.14,6; 2.Chron.20,17.20-22).




 

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