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nächsten Text: Die Liebe, die uns zu unseren Mitmenschen bewegt vorherigen Text: Gibt es in meinem Leben Ermahnung in Christus? Archiv Datum: Samstag, 04.08.2001 Bibelstelle: Philipper 2,1; Galater 6,2 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Leid kann verbinden Philipperbrief 2,1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, Galaterbrief 6,2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. In unseren Tagen gibt es viel tiefes Leid. Wie viele Menschen zerbrechen an ihren familiären Verhältnissen oder am Betriebsklima oder an anderem, das ihnen Tag für Tag Not macht. Es sind weniger die materiellen Nöte, die uns quälen, vielmehr die seelischen Belastungen, die auch durch eine plötzlich hereinbrechende Krankheit oder durch den Verlust eines lieben Menschen entstehen. Sind wir zu liebevollem Trost bereit? Paulus konnte wunderbar trösten, denn er hatte in Zeiten der Anfechtung und Prüfung Gottes Trost erfahren: Gelobt sei Gott, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller Trübsal, auf dass wir die trösten können, die in allerlei Trübsal sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden (2.Kor.1,3.4; lies Ps.30,12.13). Wie trösten wir andere? Können wir zuhören, wenn jemand über seine Not oder über erlebtes Leid mit uns sprechen will? Können wir einem Niedergedrückten oder Hilflosen beistehen, sodass er sich nicht allein gelassen fühlt und merkt, da ist jemand, der für mich betet und nach Wegen der Hilfe sucht? Von Jesus lesen wir, wie er dem Leid der Witwe vor Nain begegnete, als ihr einziger Sohn gestorben war. Als Jesus die Witwe sah, war er von ihrem Leid tief bewegt, und er sprach zu ihr: Weine nicht!" (Lies Luk.7,11-15.) Manchmal müssen wir eine Hemmschwelle überwinden, um jemandem ein Wort zuzusprechen, das uns persönlich viel bedeutet. Ein solches Gotteswort, das uns selber schon getröstet hat und unseren Blick über alles irdische Leid hinaus auf die Ewigkeit richtete, ist vielleicht dieses: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein (Offb.21,4; lies Jes.41,13; 43,2.3a; 66,13; Ps.73,23-26). Nichts schließt Menschen mehr zusammen als schweres Leid, das durch Trost tragbar wurde.
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