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Datum: Sonntag, 05.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,1; 2.Korinther 13,13
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Die Liebe, die uns zu unseren Mitmenschen bewegt



Philipperbrief


2,1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit,




2.Korintherbrief


13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!




„Spürt man bei euch etwas von der Gemeinschaft, die der Heilige Geist wirkt?“ Nicht die Gemeinschaft aus eigener Kraft, sondern die Gemeinschaft, die uns durch die Innewohnung des Heiligen Geistes von Gott geschenkt ist, ist gefragt. Jesus nennt den Heiligen Geist den "Tröster". "Der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh.14,16.17.26; 7,38.39). "Wo der Heilige Geist uns erfasst und regiert, bekommen wir bei aller Verschiedenheit, die sonst an uns zu sehen ist, eine einheitliche Gesinnung. Der Geist weckt in uns allen den Glauben an die Liebe Gottes und schenkt uns die Gewissheit darüber, dass Gott uns in seiner Liebe zu seinen Kindern machte. Durch ihn freuen wir uns an der Vergebung der Sünden. Der Heilige Geist wirkt seelsorgerlich an uns allen. Die Frucht des Geistes ist die Liebe, die uns zu den Mitmenschen bewegt" (H.Brandenburg). Paulus beschreibt diese Frucht des Geistes im Galatarbrief: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.“ Spürt man in unserer Gemeinschaft, in unserem Hauskreis oder wo immer wir uns mit anderen Christen treffen, etwas davon, dass unser Denken, Reden und Tun durch den Heiligen Geist bestimmt ist? (Lies Gal.5,22-24; Apg.2,42-47; 4,23-31.) Wenn wir für das Wirken des Geistes Gottes in unserem Leben offen sind, wird das an unserem Verhalten sichtbar sein: „Nicht mehr lebe ich, Christus lebt in mir!“ Die Frau in Schunem, bei der Elisa gelegentlich wohnte, sagte zu ihrem Mann: „Siehe doch, ich merke, dass dies ein heiliger Mann Gottes ist“ (2.Kön.4,9; lies 1.Mose 23,6a; 26,28.29).






 

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