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Datum: Montag, 06.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,1; Johannes 15,9-12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus nimmt mich an, wie ich bin



Philipperbrief


2,1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit,




Johannesevangelium


15,9 Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!


15,10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.


15,11 Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.


15,12 Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.




„Verbindet euch herzliche Liebe und Barmherzigkeit?“ Florence Allshorn stellte einmal die Frage: "Was heißt es, einen Menschen mit der Liebe Jesu zu lieben?“ Ihre Antwort lautete: „Einen Menschen lieb haben heißt, ja zu ihm zu sagen und ihn zu lieben, so wie er ist. Wenn ihr mit eurer Liebe wartet, bis der andere frei von seinen Fehlern ist oder bis er sich geändert hat, dann liebt ihr nur ein Wunschbild. Er ist so, wie er jetzt und heute ist, und so will er geliebt werden. Ich liebe den anderen nur, wenn ich ihm erlaube, dass sein Sosein mir auch Not machen darf. Ich muss den Schmerz ertragen lernen, dass ich ihm voll froher Hoffnung und Erwartung begegne und dann merke, dass er mich gelegentlich schwer zu enttäuschen in der Lage ist. Noch einmal, jemanden mit der Liebe Christi lieben heißt, ihn zuerst so annehmen, wie er ist, aber dann versuchen, ihn einem Ziel entgegen zu führen, das er selbst noch nicht sieht, und – eben weil ich ihn liebe – alles, was in seinem Wesen gegen Gott steht, mit der Energie der Liebe anzugreifen. Jesu Liebe ist frei von eigenen Interessen. Er nimmt dich an, wie du bist, mit all dem, was unliebenswert, enttäuschend, ja schmerzvoll an dir ist. Seine Liebe liebt, sie vergibt und vergibt ohne Ende.“ (Lies Joh.13,1; 1.Joh.4,7-10.19.20.) Auf die Frage eines Schriftgelehrten, welches das höchste Gebot sei, antwortete Jesus: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften. Das andre ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Mark.12,29-31; lies Röm.13,8-10). Wo die Liebe zu Jesus die Grundlage einer Gemeinschaft ist, kann herzliche und barmherzige Liebe wachsen.




 

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