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Datum: Mittwoch, 08.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,2.3; 1.Petrus 1,22
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Einer achte den anderen höher als sich selbst



Philipperbrief


2,2 so macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid.


2,3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst




1.Petrusbrief


1,22 Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen.




Eine andere Übersetzung sagt: „Macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Weder Neid noch blinder Ehrgeiz sollen euer Handeln bestimmen." Der ehemalige Bischof von Uganda, Festo Kivengere, schreibt: „Meine Frau merkt genau, wenn mit mir etwas nicht stimmt. Manchmal nimmt sie mich nach einer Predigt beiseite und sagt: ‚Heute warst du ziemlich laut und hast zuviel geredet. Lass uns darüber beten!‘ Manchmal kann ich Gott dafür danken, und ich werde innerlich ruhig. Ein anderes Mal ärgert es mich, und ich sage mir: ‚Bin ich nicht der Herr im Haus?‘ Dann blase ich mich auf, bis ich ein Ballon voller Luft bin, je größer, desto besser... Ich nörgle an den Kindern herum, und die blasen sich auch auf zu Ballons... Wenn ich dann am Abend in diesem Zustand meine Bibel zur Hand nehme und sich die Familie zur Andacht zusammenfindet, sind meine Kinder borstig, und meine Frau, die Ärmste, ist mittlerweile auch ein Ballon. Ich bin natürlich der Meinung, ein bisschen pieksen mit dem Schwert des Wortes Gottes würde bei ihnen die Luft schon zum Entweichen bringen. Der Heilige Geist weiß es jedoch besser und beginnt bei mir. Wenn da erst einmal die Luft raus ist und ich um Vergebung bitte, folgt die übrige Familie bald nach, und wir können wieder normal miteinander umgehen.“ Gestörte Beziehungen sollten auch bei uns nicht verdrängt, sondern geordnet werden. Es hilft uns, wenn wir den Herrn in der Stille suchen, dann wird er uns den Weg zeigen, den wir gehen sollen, damit Bitterkeit, Nachtragen, Vorwürfe und Ablehnung aus unserem Herzen ausgeräumt werden. Nur so können Friede, Liebe und gegenseitige Achtung aufs Neue in unser Zusammenleben kommen. (Lies Matth.5,23.24; Eph.4,31.32; Kol.3,12-15; 1.Petr.1,22.)






 

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