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Datum: Samstag, 11.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,5-8; Johannes 3,16
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: HERR, wer ist Dir gleich?



Philipperbrief


2,5 Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war.


2,6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,


2,7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.


2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.




Johannes-Evangelium


3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.




Christen brauchen nicht irgendein menschliches Ideal, nach dem sie sich ausrichten, sie haben Jesus, ihren auferstandenen Herrn, dessen Kraft sie befähigt, sich an ihm zu orientieren. Wie war Jesus gesinnt, wie lebte er? Den Christen in Philippi schreibt Paulus die Kurzfassung des Lebenslaufs Jesu, aus dem seine Gesinnung deutlich zu erkennen ist: "Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus auch war. Obwohl er in göttlicher Gestalt war, hielt er es nicht als einen Raub fest, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst....“ Wenn der Apostel davon spricht, dass Jesus "in göttlicher Gestalt war“, dann greift er weit hinter die Geburt in Bethlehem zurück in die Ewigkeit vor der Zeit, um uns Jesu ganze Größe, Macht und Herrlichkeit zu zeigen. „Denn durch Jesus sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften, Fürstentümer und Gewalten; alle Dinge sind durch ihn geschaffen, und er ist vor allen, und alle Dinge bestehen durch ihn.“ Als den genialen Schöpfer und Baumeister des gesamten Universums zeichnet Paulus Jesus im Kolosserbrief. Mit nichts und niemand ist Jesus zu vergleichen. (Lies Kol.1,15-17; vgl.Spr.8,22-30; Micha 5,1.) In der Ewigkeit vor der Zeit wurde nicht nur die Schöpfung ins Leben gerufen, sondern auch ein herrlicher Plan Gottes mit uns Menschen: „Bereits vor Grundlegung der Welt hat Gott uns erwählt in Jesus. In seiner Liebe wollte er uns für sich selbst haben und hat uns von Ewigkeit her bestimmt, dass wir seine Kinder sein sollen durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Eph.1,3-6; 2.Tim.1,9.10; Tit.1,1.2). Sind wir uns dieser großen Liebe Gottes, der mit uns Gemeinschaft haben will, bewusst? Der Weg dahin konnte nur frei werden durch den freiwilligen Tod Jesu am Kreuz.






 

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