|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Zum Dienen bereit vorherigen Text: HERR, wer ist Dir gleich? Archiv Datum: Sonntag, 12.08.2001 Bibelstelle: Philipper 2,6-8; Galater 4,4.5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Lohnender Verzicht Philipperbrief 2,6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 2,7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Galaterbrief 4,4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 4,5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen. Jesu Weg führte von der Herrlichkeit herab zu uns Menschen, um uns den Weg zum Vater zu bahnen. Dieser Weg war von Anfang an ein Weg des Opfers. Das drückt Paulus mit dem schwer verständlichen Satz aus: "Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht wie einen Raub fest, Gott gleich zu sein. Er entäußerte sich selbst; nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Jesus gab seine hohe Stellung zur Rechten des Vaters auf. Er wurde Mensch mit allen Schranken, die unser Menschsein umschließen. Er kannte Hunger und Durst. Er schlief ermüdet ein, litt unter furchtbaren Schmerzen und flehte um sein Leben. Im Hebräerbrief lesen wir sogar: "Er wurde in jeder Hinsicht versucht wie wir alle, blieb aber ohne Sünde" (Hebr.4,15). Jesus hielt seine Vorrechte als Gottessohn nicht krampfhaft fest. Aus Liebe verzichtete er darauf. Freiwillig wählte er den Weg des Menschseins, das ihn ans Kreuz brachte. "Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg, darum haben wir ihn für nichts geachtet... Die Strafe lag auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt!" "Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still, er betet an und er ermisst, dass Gottes Lieb unendlich ist!" (Lies Jes.53,3-5; Hebr.2,14.15; 1.Petr.3,18.) Wenn Jesus aus Liebe diesen Verzicht ausübte, wo ist meine Liebe gefragt? Bin ich zu einem Verzicht bereit, z.B. um andere für Jesus zu gewinnen? Oder löst der Gedanke an Verzicht schon das Selbstmitleid in mir aus? Wollen wir gesinnt sein wie Jesus, dann müssen wir uns entscheiden, seinen Weg zu beschreiten, und das heißt, den Weg "hinab" einzuschlagen, wie Jesus es tat. Dieser Weg ist nicht populär, aber nur so spiegelt sich Jesu Gesinnung in unserem Leben wider. (Lies 1.Petr.2,22-24; Apg.20,24; 21,13.)
| |||||||||
|
| ||||||||||