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16.08. Wir brauchen nicht zu erschrecken, wenn Gott uns einen schweren Weg zumutet

15.08. Verflucht

14.08. Was man von Gott nicht erwartet hat

13.08. Zum Dienen bereit

12.08. Lohnender Verzicht

11.08. HERR, wer ist Dir gleich?

10.08. Der Panzer der Gerechtigkeit
 
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Datum: Montag, 13.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,6-8; Markus 10,45
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Zum Dienen bereit



Philipperbrief


2,6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,


2,7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.


2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.




Markus-Evangelium


10,45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.




„Jesus nahm Knechtsgestalt an.“ So sah der Weg Jesu in der Praxis aus. Er, der Herr über alles, was im Himmel und auf Erden ist, wurde zum Knecht! Nikolaus Herman beschreibt in seinem Weihnachtslied die gewaltige Umkehrung der Verhältnisse im Leben Jesu: „Er äußert sich all seiner G'walt, wird niedrig und gering und nimmt an sich eins Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding. Er wird ein Knecht und ich ein Herr; das mag ein Wechsel sein...!“ Geht uns dieser Wechsel, dieser Rollentausch noch zu Herzen? Nur so konnte Jesus uns das größte Geschenk machen: ein neues Leben und die Gotteskindschaft, die uns eine herrliche Zukunft eröffnet. (Lies Joh.3,16; 17,24; 1.Thess.4,17.) Aber die zukünftige Herrlichkeit erfüllt sich nicht so bald und übt uns im vertrauensvollen Warten. Die Frage nach den ersten Plätzen klärt Jesus mit den Worten: „Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, so wie des Menschen Sohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“ (Matth.20,26-28; Mark.9,33-35; 10,43.44). Nicht Karriere und Einfluss, nicht Macht und angesehene Positionen geben unserem Leben Sinn und Wert, sondern die Gesinnung Jesu, bereit zu sein zum Dienen. Vielleicht bedeutet das, berechtigte Ansprüche um eines anderen willen aufzugeben und ihm den Vortritt zu lassen. Vielleicht heißt es auch, mich nicht bedienen zu lassen, sondern anderen zu dienen, selbst wenn es nicht bemerkt wird. Normalerweise streben wir nicht danach. Jesus aber sagt: „Lernt von mir! Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig!“ Er will unser Lehrer sein, und wir sollen es nicht den Pharisäern gleichtun, die den ersten Platz bei Gastmählern und in der Synagoge bevorzugten, sondern daran denken: „Der Größte unter euch soll euer Diener sein“ (Matth.23,1-11; Luk.18,14; 9,46-48).








 

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