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nächsten Text: Wir brauchen nicht zu erschrecken, wenn Gott uns einen schweren Weg zumutet vorherigen Text: Was man von Gott nicht erwartet hat Archiv Datum: Mittwoch, 15.08.2001 Bibelstelle: Philipper 2,8; Jesaja 50,4-7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Verflucht Philipperbrief 2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Jesaja 50,4 Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören. 50,5 Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. 50,6 Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. 50,7 Aber Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden. Darum hab ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; denn ich weiß, dass ich nicht zuschanden werde. Jesus war gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Der unbedingte Gehorsam gegenüber dem Vater kennzeichnete das Leben Jesu, besonders in all den Herausforderungen auf dem Weg des Leidens. Dem Gehorchen ging immer das Horchen voraus, das intensive Hinhören auf das Reden des Vaters. Dafür nahm sich Jesus viel Zeit. (Lies Mark.1,35; Matth.14,23; Luk.6,12.) Auf der letzten und schwersten Wegstrecke band er sich völlig an den Willen des Vaters. In heißem Ringen flehte er zu Gott und bat ihn inständig, wenn es möglich wäre, ihm diese dunkle Stunde am Kreuz zu ersparen. Abba, mein Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch von mir. Doch damit endet seine Bitte nicht, sondern er fährt fort: doch nicht wie ich will, sondern wie du willst (Mark.14,35.36; lies Joh.4,34; 12,27.28; Hebr.5,7.8). Er war gehorsam bis zum Tod am Kreuz! Der Tod am Kreuz ist die grausamste und qualvollste Todesart. In Galater 3,13.14 erklärt Paulus, dass der Kreuzestod in Israel unter einem besonderen Fluch stand. Jesus nahm diesen Fluch auf sich um unseretwillen. Er, der sündlose Gottessohn, sühnte unsere Schuld und durchlitt dabei die äußerste Gottverlassenheit für uns. Bis zum letzten Moment blieben seine Gedanken auf uns gerichtet, auf uns, die wir nicht besser sind als der Schächer, dem Jesus in seiner letzten Stunde die Tür zum ewigen Leben öffnete, weil er danach verlangte: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein! Wie schwerfällig sind wir dagegen, dem Ruf Gottes gehorsam zu sein und seinen Willen zu tun, vor allem dann, wenn seine Führung uns unverständlich oder ein Auftrag uns zu groß erscheint. Doch dem Gehorsamen gelten seine Zusagen: Ich will dich nicht verlassen und dich nicht versäumen. Fürchte dich nicht, ich bin bei dir, ich stärke dich, und ich helfe dir auch. (Vgl. Josua 1,1-8; Jes.41,8-10.)
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