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Datum: Freitag, 17.08.2001
Bibelstelle: Philipper 2,5-11; Apostelgeschichte 4,12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Die Ausrichtung auf Jesus ist für unser Christsein unerlässlich



Philipperbrief


2,5 Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war.


2,6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,


2,7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.


2,8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.


2,9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,


2,10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,


2,11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.




Apostelgeschichte


4,12 Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.




Der Name, der in alle Ewigkeit "der Name über alle Namen" ist, heißt Jesus. Unsere Seligkeit hängt von der Stellung zum Namen Jesus ab: "In keinem andern ist Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden" - als allein der Name Jesus! (Lies Matth.1,21; Joh.1,12; 3,16.) Der Name Jesus war zur Zeit der Apostel ein verachteter Name, und er ist auch heute ein vielfach verachteter und unbekannter Name. Doch von dem Bekenntnis zu seinem Namen hängt es ab, ob Jesus uns vor Gott mit seinem Namen decken kann. (Lies Röm.10,13; 1.Tim.2,5.6; 1.Joh.5,11.12.) Unter der Überschrift: „Der Name, der Leben ist“, lesen wir von der letzten Begegnung, die Hans und Sophie Scholl mit ihrer Mutter hatten. „Gelt, Sophie, Jesus!“, brachte die Mutter noch über die Lippen, ehe die von der NS-Justiz zum Tode verurteilten Geschwister abgeführt wurden. Ganz fest kam es zurück: „Ja, Mutter, aber du auch!“ Der Name Jesus gab den beiden jungen Studenten, die gegen das Hitlerregime protestiert hatten, und ihrer Mutter im Angesicht des Todes Hoffnung, Kraft und Zuversicht. (Lies Hebr.12,1-3.) Wenn wir uns wehren und meinen, dass der Weg unmittelbar hinter Jesus her eine Überforderung sei, dann irren wir, denn allein der Name Jesus gibt unserem Leben wirklichen Sinn. So schwer jede Erniedrigung und Demütigung heute sein mag - einst werden wir teilhaben an der Erhöhung unseres Herrn. (Lies Joh.12,24-26; 17,24.) Die Ausrichtung auf Jesus ist für unser Christsein unerlässlich. "Diese Gesinnung lebe in euch, wie Christus Jesus sie hatte." Noch ist die Schar der Nachfolger Jesu weltweit klein. Aber es wird der Augenblick kommen, in dem aller Widerspruch verstummt und "im Namen Jesu sich aller Knie beugen... und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters".






 

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