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nächsten Text: Du hast einen unvergleichlichen Gott I vorherigen Text: Die Ausrichtung auf Jesus ist für unser Christsein unerlässlich Archiv Datum: Samstag, 18.08.2001 Bibelstelle: Jesaja 40,18.25-31; Jakobus 1,17 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: ER gibt dem Müden Kraft Jesaja 40,18 Mit wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Abbild wollt ihr von ihm machen? 40,25 Mit wem wollt ihr mich also vergleichen, dem ich gleich sei? spricht der Heilige. 40,26 Hebet eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, daß nicht eins von ihnen fehlt. 40,27 Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: «Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht vor meinem Gott vorüber»? 40,28 Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. 40,29 Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. 40,30 Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; 40,31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jakobusbrief 1,17 Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Wir kennen alle den Zustand der Ermüdung und Erschöpfung. Wenn uns die Kraft fehlt, kann der neue Tag zu einer Last werden, wir wissen nicht, wie wir ihn bewältigen sollen. Was brauchen wir in solch einem Erschöpfungszustand? Zunächst sicher Erholung und Schlaf. Dann aber auch und vor allem den Blick auf Gott, eine neue Schau von ihm, dass uns wieder aufgeht, wer ER ist. In dem Abschnitt von Jesaja 40 offenbart Gott sich uns als der Unvergleichliche, an den nichts und niemand in der Welt heranreicht. Der folgende Merksatz soll dies unterstreichen: Vergiss nicht, du hast einen unvergleichlichen Gott! Wem wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich sein soll? Unser Verstand kann Gottes Größe nicht erfassen. Jesaja erlebt ihn als den Heiligen (Jes.6,3). Er ist in sich nicht zwiespältig, einmal gut, einmal böse, sondern er ist durch und durch rein, lauter und zuverlässig. Bei dem Vater des Lichts ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Mit dem Bösen hat er nichts zu schaffen, sondern er hasst es. Er ist durch und durch gut. Johannes schreibt deshalb: Gott ist Licht, und gar keine Finsternis ist in ihm. Gott ist Liebe (1.Joh.1,5; 4,8; lies Jes.6,3; Offb.4,8). Weil Gott so ist, können wir ihm unser Leben anvertrauen und uns in jeder Lage, sie mag noch so notvoll sein, auf ihn verlassen. Von Ewigkeit her hat man nie gehört, nie vernommen, hat kein Auge es gesehen, dass ein Gott tätig war für die, die auf ihn warten, außer IHM allein! (Jes.64,3; lies Jes.46,3-5; 49,23; 50,10; 51,12.13; Jer.9,22.23).
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