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Datum: Dienstag, 21.08.2001
Bibelstelle: Jesaja 40,29-31; Philipper 4,13
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott will uns Anteil geben an seiner Kraft I



Jesaja


40,29 Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden.


40,30 Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen;


40,31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.




Philipperbrief


4,13 Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.




Junge Männer, die auf dem Höhepunkt ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit stehen, werden als Beispiel angeführt, dass auch die größte menschliche Kraft erlahmt. „Knaben werden müde und matt und Jünglinge fallen.“ Wie schnell kann unsere Kraft schwinden! Das ist eine Erfahrung, die alle Menschen früher oder später machen. Doch Gott gibt in Jesaja 40 eine verblüffende Zusage: „Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden.“ Allen, die sich auf ihn verlassen, verspricht er, die Kraft zu erneuern. Damit ist nicht unbedingt Muskelkraft gemeint, aber doch Kraft um durchzuhalten, Kraft, um jeden Tag mit seinen Anforderungen getrost zu bewältigen, Kraft, um auch bei Rückschlägen nicht den Mut zu verlieren, Kraft, um in der Begrenzung fröhlich weiterzumachen, Kraft, um dem Herrn in unangenehmen Verhältnissen zu dienen, ihn zu loben und ihm dankbar zu sein. Gott gibt uns nicht die Kraft zu allem, was wir tun wollen, aber zu allem, was wir nach seinem Willen tun sollen. (Lies 2.Kor.4,7-9; 12,7-10.) Wem gibt er diese Kraft? Allen, die auf ihn harren, die vertrauensvoll auf ihn warten. In Psalm 91,14 sagt Gott von einem Beter: „Er klammert sich an mich an“, wörtlich: er klebt an mir, er ist unzertrennlich mit mir verbunden, „darum will ich ihn erretten.“ Sich an den starken Gott klammern kann auch der Schwächste, dessen Glaube nur so winzig ist wie ein Senfkorn. Der Mann, der wegen seines kranken Sohnes zu Jesus kam, bat: „Ich glaube; Herr, hilf meinem Unglauben“, das heißt: „Hilf mir heraus aus meinem Unglauben.“ Mit dieser Bitte klammerte er sich an Jesus. So können wir uns heute vertrauensvoll an Jesus wenden. (Lies Ps.27,12-14; 28,7; Jes.25,9; 26,3.4.)






 

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