|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Perspektiven des Gebets vorherigen Text: Gott will uns Anteil geben an seiner Kraft II Archiv Datum: Donnerstag, 23.08.2001 Bibelstelle: Jesaja 40,31; 1.Korinther 1,9; Epheser 1,15-18 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Vergiss nicht, du hast eine hohe Bestimmung Jesaja 40,31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. 1.Korintherbrief 1,9 Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. Epheserbrief 1,15 Darum auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben bei euch an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen, 1,16 höre ich nicht auf, zu danken für euch, und gedenke euer in meinem Gebet, 1,17 daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen. 1,18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Von einem jungen Adler wird berichtet: Ein Mann fing ihn und steckte ihn in seinen Hühnerhof zu den Hennen, Enten und Truthühnern. Nach einiger Zeit erhielt er den Besuch eines naturkundigen Mannes, der sagte: "Dieser Vogel dort ist kein Huhn, er ist ein Adler." Der Besitzer stimmte seinem Besucher zwar zu, ergänzte aber: "Ich habe ihn zu einem Huhn erzogen. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn." "Nein", widersprach der andere, "er ist immer noch ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers. Das wird ihn hinauffliegen lassen in die Lüfte." Er setzte den Vogel auf seine hochgereckte Faust. Aber der Adler sah die Hühner nach ihren Körnern picken und sprang wieder zu ihnen hinunter. Der Besitzer triumphierte: "Ich habe dir gesagt, er ist ein Huhn!" Der vogelkundige Mann brachte den Adler schließlich an einem Morgen hinaus aus der Stadt. Die Sonne ging gerade auf. Er hob den Adler hoch und sagte zu ihm: "Adler, du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel und nicht dieser Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege!" Doch der Adler blickte umher, zitterte, als erfülle ihn neues Leben, aber er flog nicht. Jetzt ließ ihn der Mann direkt in die Sonne schauen. Da breitete der Adler plötzlich seine Schwingen aus, erhob sich mit einem Schrei, flog höher und höher und kehrte nie wieder zurück. Er war ein Adler, obwohl er wie ein Huhn aufgezogen und gezähmt worden war (nach J.Aggrey). Leben wir als Kinder Gottes unserer Bestimmung gemäß? Ihr seid teuer erkauft. Darum verherrlicht Gott mit eurem Leibe (1.Kor.6,20; lies Röm.12,1.2; 1.Kor.3,16; Phil.3,20.21; 1.Joh.2,15-17). Sicher haben Sie in unserem Abschnitt die Parallelen zu unserer göttlichen Bestimmung entdeckt. Dem Menschen wird - in dem Gleichnis von dem Adler - eingeredet: Du bist wie ein Huhn. Alles, was du brauchst, ist Futter. Dein Lebensinhalt ist scharren und picken im Staub der Erde. Einen anderen Sinn hat dein Leben nicht! Dabei schuf Gott uns als Gegenüber für sich (1.Mose 1,26.27; Eph.1,4.5). Er will, dass wir in der Verbindung mit ihm leben. Bei ihm, nach dessen Bild wir geschaffen sind, finden wir wahre Lebenserfüllung. "Ich bin gekommen, dass sie Leben im Überfluss haben." Deshalb lässt uns alles Scharren und Picken innerlich so leer. (Lies Ps.36,8-10; Pred.2,21-23; Jer.2,13; 17,13.14; Luk.12,19-21.) Jesus Christus ist wie jener vogelkundige Besucher, der uns zurückbringt in die Gemeinschaft mit Gott, unserer wahren Bestimmung. Er verließ dazu die himmlische Herrlichkeit. Am Kreuz zahlte er den Preis, um uns aus der Gefangenschaft Satans herauszuholen. Jesus Christus hat sein Leben für unsere Sünden hingegeben und uns davon befreit, so leben zu müssen wie diese vergängliche, vom Bösen beherrschte Welt (Gal.1,4; lies Hebr.2,14-17). Unser Leben soll nun Gott gehören. Dabei ist die Blickrichtung entscheidend: Lasst uns aufsehen auf Jesus. Nicht an Menschen, die ohne Gott leben, und nicht an ihren Maßstäben wollen wir uns orientieren, sondern an Jesus. Ich habe den Herrn allezeit vor Augen. Weil er mir zur Rechten ist, wanke ich nicht (Hebr.12,2; Ps.16,8; lies 2.Kor.3,18; Hebr.3,1). Vergessen wir unsere hohe Bestimmung nicht: Wir haben einen unvergleichlichen Gott, der uns Anteil geben will an seiner Kraft und der uns berufen und erlöst hat, in der Verbundenheit mit ihm zu leben!
| |||||||||
|
| ||||||||||