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Archiv



Datum: Sonntag, 26.08.2001
Bibelstelle: Psalm 145,1-3; 1.Timotheus 1,17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Gott allein sei Ehre und Preis in Ewigkeit



Psalter


145,1 EIN LOBLIED DAVIDS. Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich.


145,2 Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.


145,3 Der HERR ist groß und sehr zu loben, und seine Größe ist unausforschlich.




1.Timotheus


1,17 Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.




Man könnte Psalm 145 auch die Überschrift geben: Überwältigt von Gott, dem ewigen König. Die Kinder Korach singen in Psalm 45: "Meine Gedichte dem König!" Und hier beginnt David mit den Worten: "Ich will dich erheben. mein Gott, du König!" Wer Gott König nennt, anerkennt seine Hoheitsrechte. David ist selbst ein König, aber er liebt das Recht des "Königs aller Könige", er liebt die "herrliche Majestät". Er ordnet sich bewusst Gott unter. Abhängigkeit von Gott ist ihm Bedürfnis, kein Zwang. "Reden will ich von deiner hohen und herrlichen Pracht und deinen Wundern nachsinnen; ... dass den Menschen deine gewaltigen Taten kund werden und die herrliche Pracht deines Königtums. Dein Reich ist ein ewiges Reich und deine Herrschaft währt für und für." David freut sich über Gottes Größe, wenn sie ihm, wie auch uns, auch unerforschlich bleibt. Irdische Maße der Breite und Länge, Höhe und Tiefe reichen nicht hin. Die Taten des ewigen Königs erkennt er als wirkliche "Machttaten, Großtaten, Wundertaten". Auch die "furchtbaren Taten" führen ihn zur Anbetung Gottes. "Das Gedächtnis deiner großen Güte werden sie hervorströmen lassen und deine Gerechtigkeit jubelnd preisen." (Lies Ps.95,1-7.) Gottes Gerechtigkeit und Gottes Liebe sind in Jesus verkörpert. "Von dem Sohn sagt er: Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und ein Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl mehr als deine Genossen" (Hebr.1,8.9; Sach.9,9; Offb.19,11.16).




König, der von seinem Throne sich zu uns herniederneigt,


dass er bei und in uns wohne, der uns Gnad um Gnad erzeigt.


Wer kann je den Reichtum fassen, der in dir uns aufgetan?


Herr, von dem wir nimmer lassen, sieh uns dir anbetend nahn.




Du führst auf dem Weg der Wahrheit uns dem hohen Ziele zu,


da wir dich in ewger Klarheit schauen, unser König, du!




Diakonissenmutterhaus Aidlingen




 

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