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nächsten Text: Der HERR ist gnädig in all Seinem Tun vorherigen Text: Niemand soll daran zweifeln, dass Jesus auch für ihn betet Archiv Datum: Dienstag, 28.08.2001 Bibelstelle: Psalm 145,15.16; Römer 8,32 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Nachfolger Christi hat alles, was er wirklich braucht Psalter 145,15 Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. 145,16 Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, nach deinem Wohlgefallen. Römerbrief 8,32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? "Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit." Aus dem Lob über die Fürsorge Gottes hören wir heraus, dass Davids Leben auch Tage des Mangels kannte. Zeiten der Flucht, der Erniedrigung, des Kampfes hatte er durchlitten, in denen ihm Wesentliches fehlte. Mangel ruft kein Hochgefühl hervor. Es ist nicht leicht, sich und anderen einzugestehen: Ich kann nicht, ich weiß nicht, ich habe nichts zum Weitergeben. Mangel drückt auf Herz und Gemüt, es macht elend und gelähmt. Andere scheinen gut dran zu sein, sie können vieles und haben alles Notwendige, während mir das Nötigste fehlt und der Hunger nach wirklichem Leben quält. Doch in den Tagen des Mangels machte David entscheidende Erfahrungen mit dem Herrn, dass er nicht fern war, sondern unmittelbar mit seiner Liebe und Hilfe eingriff. "Als dieser Elende rief, hörte der Herr... Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn vertraut." "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln... Er bereitet vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde." (Lies Ps.23,1-6; 36,7-9; 84,12.13; Joh.6,12.35; 10,10b.) "Du gibst ... du tust deine Hand auf ... du sättigst!" So ist unser Gott. Er ist mit uns auf dem Weg und tut seine Hand auf für uns. Paulus schreibt den Christen in Philippi: "Mein Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus" (Phil.4,19.20). Das Bild, das David vor sich hatte: Gottes gebende Hand, bringt ihn zum Loben und Danken. "Mögen sie den Herrn preisen wegen seiner Güte und wegen seiner Wundertaten an den Menschenkindern. Denn er hat die dürstende Seele gesättigt und die hungernde Seele mit Gutem erfüllt" (Ps.107,8.9; lies Eph.3,20.21).
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