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Nächste Andacht: Worauf sich alle Christen verlassen können Vorige Andacht: Der Nachfolger Christi hat alles, was er wirklich braucht Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Mittwoch, 29.08.2001 Bibelstelle: Psalm 145,7-9.17; Jesaja 48,21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR ist gnädig in all Seinem Tun Psalter 145,7 sie sollen preisen deine große Güte und deine Gerechtigkeit rühmen. 145,8 Gnädig und barmherzig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. 145,9 Der HERR ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke. 145,17 Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken. Jesaja 48,21 Sie litten keinen Durst, als er sie leitete in der Wüste. Er ließ ihnen Wasser aus dem Felsen fließen, er spaltete den Fels, daß Wasser herausrann. Es entspricht dem Wesen Gottes, dass er mit unbeschreiblicher Liebe liebt, wo nichts Liebenswertes ist, dass er begnadigt, wo man überhaupt keine Gnade erwarten kann. Alle dürfen mit seiner Barmherzigkeit, seiner Geduld und Güte rechnen. "Kommt her zu mir alle!" "Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt..." (Matth.11,28; Jes.55,1). Was uns staunen lässt, ist die Doppelaussage: "Gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken ist der Herr." Die größten Gegensätze vereinigt Gott in sich: Gerechtigkeit und Gnade. Was bei Menschen unmöglich ist, hat der Sohn Gottes vollbracht: "Die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden." "Gerechtigkeit und Gericht sind deines Thrones Grundfeste; Güte und Wahrheit gehen vor deinem Angesicht einher" (Joh.1,17; Ps.89,15; lies Joh.3,16; 2.Kor.5,21). Jesus kam zu uns als Menschensohn, um unüberbrückbare Gegensätze zu überwinden, damit der heilige Gott nun mit dem Sünder zusammenkommen kann. Die Abgründe unseres Wesens, die unser Miteinander hindern, macht er zu einem ebenen Weg, und Gemeinschaft entsteht. "Der Herr ist gnädig in all seinem Tun." Die Gnade wird von der Liebe bestimmt, die sich völlig frei für uns entscheidet. Unabhängig von unserem Verhalten wendet sich der Herr uns trotzdem zu, weil er uns voraussetzungslos liebt. Gnade schließt das Dennoch ein. "Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade noch viel mächtiger geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn" (Röm.5,20b.21; lies Röm.3,21-26; 6,23).
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