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nächsten Text: Der HERR behütet alle, die ihn lieben, und wird alle Gottlosen vertilgen vorherigen Text: Worauf sich alle Christen verlassen können Archiv Datum: Freitag, 31.08.2001 Bibelstelle: Psalm 37,4.39; 145,19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR überhört die Schreie Seiner Kinder nicht Psalter 37,4 Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht. 37,39 Aber der HERR hilft den Gerechten, er ist ihre Stärke in der Not. 145,19 Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren, und hört ihr Schreien und hilft ihnen. Auch "Gottesfürchtige" - Menschen, die Gott lieben und ehren - leiden offenbar zuweilen Mangel, haben Erwartungen und Wünsche. Und es steht hier nicht einmal, dass Gott sie davon befreit, aber ihr Begehren muss nicht zur Begierde oder zur Gier werden. Denn Gott hat uns erschaffen, und er kennt unsere Bedürfnisse am allerbesten. Dazu ist er willens und mächtig, das Verlangen der Seinen zu stillen, ihrem Mangel abzuhelfen. Das Schreien der Kinder überhören Eltern nicht. Der Herr tut es noch weniger. Mit allen persönlichen Anliegen und Problemen unserer Umgebung dürfen wir kommen und die Nöte vor ihm ausbreiten. Nichts ist ihm zu klein und zu privat. Er liebt uns und hilft. "Wer bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan" (Matth.7,7.8; 21,22; Joh.14,13; 16,24). Das Angebot, dass der Herr der "Gottesfürchtigen Begehren hört und ihnen hilft", gilt ebenso für die großen Nöte der weltweiten Gemeinde Jesu. Wenn wir auch nicht überall helfen können, wo Hilfe nötig wäre, so können wir doch die uns bekannte Not zu ihm tragen, er kann Abhilfe schaffen. Gegen Atheismus, fehlgeleitete Sexualität, Rauschgift, Generationenprobleme, Kriege u.a. können wir als Einzelne nichts ausrichten, so scheint es uns. Aber dafür beten ist viel! Das Reden mit Gott über Nöte verändert die Verhältnisse. Wir wollen nicht schuldig werden durch Resignation, denn wir können seine Kraft, seine Heilung für Einzelne und für die vielen Menschen in der Welt erbitten. "Mache dich auf, klage in der Nacht beim Beginn der Nachtwachen, schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Herrn. Hebe deine Hände zu ihm empor um das Leben deiner jungen Kinder willen, die vor Hunger verschmachten an allen Straßenecken" (Klagel.2,19; vgl.5.Mose 9,18.19; 1.Sam.7,9; 12,23; Röm.15,30-33; 1.Tim.2,1.2).
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